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Mein Name ist Bernd Günther und ich erblickte im Juni 1966 in Hellersen (jetzt Lüdenscheid) das Licht der Welt. Von 1972 - 1976 besuchte ich die Grundschule Lösenbach. Von 1976 bis 1982 war ich Schüler in der Hauptschule Buckesfeld, deren Gebäude heute zur Richard-Schirrmann-Realschule gehören. Den Schulabschluss schaffte ich mit erreichen des Klassenziels der Klasse 10b (Hauptschulabschluss mit Qualifikation für die FOS (Fachoberschule)). Meine Ausbildung als Werkzeugmacher begann ich im gleichen Jahr und dauerte 4 Jahre. In dieser Zeit hatte ich sehr viele Probleme mit meiner Gesundheit und konnte daher meine Gesellenprüfung auch nur mit der Note 4 abschließen. Nach kurzer Arbeitslosigkeit (5 Monate) fing ich im März 1987 als Maschinenbediener in einer Firma an, die hauptsächlich Teile für die Autoindustrie herstellte. 1989 wurde mein Sohn geboren und 1992 wechselte ich erneut meinen Arbeitsplatz. Mein Arbeitsvertrag wurde etwa 2 Monate später in gegenseitigem Einverständnis gelöst, da ich durch eine starke Unterzuckerung im Krankenhaus in Erfahrung gebracht hatte, dass meine Nieren nicht mehr ausreichend funktionierten. Nach ein paar Monaten wurde mir ein Tenckhoff-Katheter für die Bauchfell-Dialyse (CAPD) implantiert. 1993 bekam ich Bescheid, dass ich für den Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen würde und mir rückwirkend ab September 1992 eine Erwerbsunfähigkeitsrente gezahlt würde. Im Dezember 1995 wurde mir in der Uni-Klinik in Düsseldorf eine Niere transplantiert. Im Januar 1996 musste diese wegen einer CMV-Infektion jedoch leider wieder entfernt werden. 1999 hatte ich meinen ersten Hinterwand-Infarkt, von dem ich mich allerdings gut erholt habe. Laut meines Kardiologen ist auf den Sono-Bildern davon kaum noch etwas zu sehen. Im Laufe der Transplantationsvorbereitung besuchte ich auch die Ambulanz im Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer. Wegen der schlechten Gefäßsituation in Beinen und Füßen (der Großzeh rechts wurde nach einer schweren Unterzuckerung in Dortmund-Nord amputiert, zuvor musste ich aber ins Krankenhaus nach Lünen, um für die OP einen Bypass im rechten Fuß legen zu lassen) empfahl mir die Ärztin der Transplantationsambulanz, den rechten Unterschenkel amputieren zu lassen. Sie meinte, dass eine Transplantation wegen des hohen Risikos nicht durchgeführt werden könne, solange der Unterschenkel nicht amputiert sei. Im Juni 2000 war es dann soweit, ich schlief mit zwei Beinen durch die Narkose ein und wachte mit anderthalb Beinen wieder auf. 4 Wochen nach der Amputation wurden die Mandeln entfernt und weitere 4 Wochen danach wurde ich den linken Unterschenkel auch noch los, weil meine PAVK so schlimm war, dass das Bein ständig schmerzte. Am 8. Juni 2001 bekam ich dann im Knappschaftskrankenhaus eine Niere und eine Bauchspeicheldrüse als Transplantat eingesetzt. Beide Organe funktionieren bis heute einwandfrei und die Blut- und Leberwerte sind in Ordnung.

 


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