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Telefon - Analog und Digital

 

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Die Analogtechnik verschwindet so nach und nach aus dem Bereich der Telekommunikation. Mit einer Leitung und einer Rufnummer konnte nur Sprache (Telefon) oder Daten (Modem) übertragen werden. Grund dafür ist der fehlende Rückkanal, der aber für die heutige Technik Voraussetzung ist. Früher nutzte man zum Anschluss analoger Geräte verschiedene Stecksysteme, das Kabel selbst wurde an der ADo angeklemmt. Das als Nachfolger des analogen Anschlusses eingeführte ISDN (3 Rufnummern, 2 Leitungen) wurde ab 1987 zum Standard und nutzte zum Anschluss TAE-Verbindungen. TAE war sehr beliebt und bot auch Möglichkeiten, analoge Endgeräte an Telefonanlagen oder Telefon und Anrufbeantworter gleichzeitig anzuschließen. Seit 2020 ist ISDN auch Geschichte, denn es wurde vom aktuellen Standard VoIP (meist auch 3 Rufnummern, 2 Verbindungen) abgelöst. Die Deutsche Telekom AG hat fast überall ihre Technik umgerüstet und in Betrieb genommen. Trotzdem besteht immer noch die Möglichkeit, über Router, entsprechende Wandler (A/D-Wandler) oder Telefonanlagen ältere Telefone und andere Geräte zu betreiben. Ob diese Funktion von ihrem Router zur Verfügung gestellt wird, erfahren Sie durch einen Blick in die Betriebsanleitung. Viele Bedienungsanleitungen werden auch noch bei den jeweiligen Anbietern bzw. Herstellern in Form einer PDF-Datei als Download bereitgestellt. Egal, ob nun ein analoger oder ein digitaler Anschluss zur Verfügung steht - das schnurlose telefonieren erfolgt auf jeden Fall über den DECT / GAP Standard. Im Gegensatz zum kabelgebundenen Telefon haben schnurlose Telefone den Vorteil, dass sie in der Wohnung bzw. im Haus fast überall funktionieren und eben kein Kabel besitzen, über das man evtl. stolpern könnte. Sollte es einmal Probleme mit der Verbindung geben, lässt sich notfalls ein DECT-Repeater verwenden. Dieser empfängt das Signal der Basis und verstärkt es, sodass sich die Reichweite damit erweitern lässt. Einige Telefone bieten zusätzliche Funktionen, wie z. B. Freisprechen, Makeln, Konferenzschaltung usw. Die Nutzung hängt einerseits vom gebuchten Tarif ab, andererseits natürlich auch vom Telefon. Das bei früheren analogen Telefonen genutzte Impulswahlverfahren (IWV) wird regulär seit ein paar Jahren nicht mehr unterstützt. Es gibt trotzdem die Möglichkeit, ein solches Telefon (z. B. ein Wählscheibentelefon) an einem Router zu betreiben. Dazu sind bestimmte Voraussetzungen nötig, die aber den Rahmen der hier angebotenen Informationen sprengen würden. Eine einfache Suche über eine Suchmaschine sollte genügend Informationen liefern. Bitte erst lesen und nicht gleich loslegen, manche Probleme werden erst später im Text offenkundig.

 

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