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Telefon - Analog und Digital

 

Mittlerweile befinden wir uns im 21 Jahrhundert und die Analogtechnik verschwindet so nach und nach aus dem Bereich der Telekommunikation. Trotzdem sind immer noch viele Analog-Telefone in Benutzung. Meist werden sie an Routern (z. B. FRITZ!Box, Speedport, DLink...) betrieben oder direkt an der TAE-Dose eingesteckt. Der analoge Telefonanschluss ist aber mittlerweile in Deutschland fast gänzlich abgeschafft. Auch das als Nachfolger eingeführte ISDN wird derzeit vom neueren Standard VoIP abgelöst. Router neuerer Bauart sind in der Lage, die Signale von ISDN und VoIP zu verarbeiten. Daher werden diese auch immer noch als Basisstation oder Haustelefon-Anlage genutzt. Die Art der Telefone ist dabei sehr unterschiedlich. Es gibt noch Tastentelefone, aber auch Funktelefone. Diese können mit einer Basis und einem Mobilteil, aber auch mit zwei oder mehr Mobilteilen betrieben werden. Die Übertragung der Signale zwischen Mobilteil und Basis erfolgt dabei nach dem DECT/GAP-Standard. Die digitalen Funksignale werden dann in analoge Signale umgewandelt und per Kabel weiter geleitet. Wieviele Mobilteile an einer Basis angeschlossen werden können, erfahren Sie meist in der zugehörigen Bedienungsanleitung oder beim Hersteller. Auch wenn Sie mehrere Mobiltelefone über eine Basis angeschlossen haben, ist es nicht möglich, mehr als ein Gespräch zu führen. Das liegt an der Analogtechnik, da diese nur eine Leitung zur Verfügung stellt. An den Routern und ISDN-Telefonanlagen können zwei oder mehr Gespräche geführt werden. Es ist jedoch auch hier nicht möglich, eine Basisstation für mehr als ein Gespräch zu nutzen. Dafür müssen dann schon entsprechend viele Telefone angeschlossen werden. Ich selber nutze derzeit eine FRITZ!Box 6360 cable. Diese verwaltet ein FRITZ!Fon MT-D, ein FRITZ!Fon MT-F, ein FRITZ!Fon M2 und ein Siemens Gigaset A415, die über den internen DECT-Anschluss der FRITZ!Box angemeldet sind. Als weitere Geräte nutze ich Anrufbeantworter und FAX-Funktion, die in der FRITZ!Box integriert sind. Das erspart zusätzliche Geräte und Verkabelung sowie weitere Netzstecker.
Bei ISDN-Anschlüssen werden standardmäßig 3 Rufnummern und zwei Leitungen geschaltet, die unabhängig voneinander eingesetzt werden können. So können z. B. gleichzeitig zwei Gespräche geführt werden. Es ist auch möglich, ein Gespräch zu führen und über die zweite Leitung ein FAX zu senden. Bevor der DSL-Anschluss großflächig zur Verfügung stand, wurde die zweite Leitung auch sehr für ein Modem genutzt. So konnte man gleichzeitig telefonieren und Daten aus dem Internet abrufen. Heute werden Modems nur noch sehr selten genutzt und viele Anbieter haben die Zugangsnummern für die Modemeinwahl ins Internet mittlerweile auch abgeschaltet. Erwähnenswert wäre hier nur noch, dass für analoge und digitale Signalübertragung unterschiedliche Modemtypen verwendet wurden und diese auch nicht mit einem nicht für das Modem passenden Anschluss genutzt werden konnten. Bei den ISDN-Anschlüssen war es sogar möglich, die doppelte Geschwindigkeit zu erreichen, indem man einfach beide Leitungen parallel nutzte (kostete damals, als es noch keine Flatrates gab, auch doppelte Gebühren).
Heute nutzt man in der Regel DSL-Anschlüsse oder UMTS bzw. seit geraumer Zeit auch LTE. Während DSL nur über ein vorhandenes Telefonkabel auf die Leitung aufgeschaltet wird, arbeiten UMTS und LTE über das Mobilfunknetz. Eine weitere Möglichkeit der DSL-Nutzung besteht darin, das vorhandene Kabelnetz zu nutzen, um Telefon, Fernsehen und Internet über entsprechende Endgeräte zur Verfügung zu stellen. Auch die Geschwindigkeiten der DSL-Zugänge sind recht unterschiedlich und auch abhängig von der Hardware. Sofern nicht gerade gravierende Probleme bestehen, sollten Geschwindigkeiten zwischen 1000 kb/s und 16000 kb/s möglich sein, bei VDSL sind, je nach Typ, viel höhere Geschwindigkeiten möglich. Für weitere Informationen lesen Sie einfach auf der verlinkten Seite nach. Der Kabelanschluss bietet derzeit die schnellsten DSL-Geschwindigkeiten mit bis zu 100 Mb/s. Es gibt eine ganze Menge Variationen, welche auf der folgenden Seite sehr gut beschrieben sind.
Link: DSL-Verbindungen

 

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