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Nephropathie

 


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Die diabetische Nephropathie ist eine Schädigung der Niere. Genauer gesagt, wird zunächst der Nierenfilter durch Eiweiß geschädigt. Die Aufgabe der Niere ist es, Schadstoffe und Wasser aus dem Blut zu filtern. Solange alles funktioniert, werden Schadstoffe und Urin ausgeschieden. Diese Filterfunktion arbeitet beim betroffenen Diabetiker nicht oder nicht mehr richtig. Ursache dafür ist auch eine erhöhte Eiweißausscheidung. Das Eiweiß setzt die feinen Filterporen zu. Da der Druck auf den Filter bestehen bleibt, entsteht irgendwann ein Loch. Dieses Loch wird irgendwann von einem größeren Stück Eiweiß verschlossen, der Druck auf diese Stelle erhöht sich usw.
Das ist wie so eine Art Lawineneffekt und hört erst auf, wenn der ganze Filter der Niere bzw. Nieren zerstört ist. Ohne Niere kann der Mensch nicht überleben, weswegen hier rechtzeitig eine Ersatztherapie angestrebt werden sollte. Als Ersatztherape stehen derzeit verschiedene Methoden zur Verfügung. Welche der Methoden beim Patienten Anwendung findet, hägt von verschiedeneen Faktoren ab. Sofern der Patient noch eigene Entscheidungen treffen kann, wird er in der Regel mit in diesen Prozess einbezogen. Die Möglichkeit, das Verfahren zu wechseln, gibt es in bestimmten Situationen oder unter besonderen Bedingungen natürlich auch. Als Ersatztherapie gibt es die Dialyse und die Transplantation. Die Dialyse unterteilt man in Hämodialyse und Bauchfelldialyse (CAPD und CCPD). Bei der Transplantation wird eine fremde Niere mit dem Körper verbunden, die dann im Idealfall die Blutreinigung und Entwässerung des Patienten übernimmt.

 


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