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Dialyse

 


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Die Dialyse ist ein Verfahren, dass bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion, bei akutem oder chronischem Nierenversagen Anwendung findet. Es ist also eine Nierenersatz-Therapie und bedeutet für die Betroffenen, einige Einschränkungen hinzunehmen. Man unterscheider zwei Formen der Dialyse, die Bauchfelldialye und die Hämodialyse. Welches der beiden Verfahren für den Patienten in Frage kommt, hängt u. a. vom gesundheitlichen Zustand des Patienten ab. Arzt und Patient sollten in einem Gespräch die Lebensumstände, Familien- und Arbeitsverhältnis und andere soziale Gesichtspunkte erörtern und dann entscheiden. Bei der bauchfelldialyse gibt es zwei Behandlungsformen, die CAPD und die CCPD. Die Bauchfell- oder auch Peritonealdialyse wird vom Patienten selbst zu Hause durchgeführt. Für diese Dialyseart ist es wichtig, dass der Patient die benötigten Utensilien zu Hause unterbringen kann (das Dialysat wird in Kartons geliefert und braucht halt, genau wie die anderen Dinge, Lagerplatz. Kontinuierliche, ärztliche Kontrollen und Blutuntersuchungen und die Selbstkontrolle durch Notierung der Ein- und Auslaufmengen sind ein Pflichtprogramm.
Bei der Hämodialyse fährt der Patient in ein Dialysezentrum oder wird von zu Hause abheholt und dorthin gebracht. Die durchschnittliche Dialysezeit beträgt 4 Stunden, das wird aber von Fall zu Fall entsprechend angepasst. Das Fachpersonal im Dialysezentrum übernimmt die Kontrolle der Dialysemaschine, sorgt für das leibliche Wohl des Patienten und hilft bei Problemen. Im Notfall steht ein Arzt zur Seite, der dann fallweise entscheidet, ob dem Patienten z. B. ein zusätzliches Medikament verabreicht wird. In einigen Fällen ist es sogar möglich, die Hämodialyse zu Hause durchzuführen, was aber eher zu den Ausnahmen gehört.
Ich selbst habe als Typ I Diabetiker 9 Jahre lang die Bauchfelldialyse durchgeführt. Am Anfang mit der CAPD, hinterher mit der CCPD.
Natürlich müssen für solche Verfahren entsprechende Vorbereitungen getroffen werden. Bei der Peritonealdialyse wird dem Patienten ein Dialyse-Katheter implantiert. Dieser wird dazu benutzt, das Dialysat in den Bauchraum zu füllen und es später wieder abzulassen. Bei der Hämodialyse wird dem Patienten ein Shunt angelegt. Das ist eine Verbindung zwischen Vene und Arterie, die bevorzugt am Unterarm angelegt wird. Durch den Druck entsteht so ein Bereich, der sich hervorragend für die Platzierung der Zugänge zur Dialysemaschine eignet.

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