aktuelle Zeit Deutschland - Ewiger Kalender
Navigation
Diabetes mellitus

 


Startseite | Diabetes mellitus | Retinopathie | Nephropathie | Angiopathie | Neuropathie | Dialyse | Transplantation

 

Diabetes mellitus oder umgangssprachlich "die Zuckerkrankheit", ist eine Stoffwechselstörung. Diese Störung wird verursacht von den ß-Zellen, die nur auf den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse vorhanden sind und dort das Hormon Insulin produzieren. Durch die Störung (z. B. eine voran gegangene Krankheit oder eine Infektion) sterben diese Zellen teilweise oder ganz ab. Dadurch entsteht im Körper eine Störung im Regelkreis des Blutzuckers. Durch das fehlende Insulin können die Zellen nicht mehr für die Zuckerverbrennung und Speicherung geöffnet werden. Der Gegenspieler des Insulins, das Glucagon, hat nach einiger Zeit die Oberhand und der Betroffene fällt nach einer Weile ins Koma. Dieses Koma wird auch als Hyperglykämie bezeichnet (hyper = über, also zu hoher Zuckergehalt im Blut). Wie lange es dauert, bis der Blutzuckergehalt so hoch ist, dass man ins Koma fällt, ist bei jeden Menschen unterschiedlich. Der Körper versucht sich selber zu helfen und scheidet ab etwa 180 mg/dl Zucker über den Harn aus. Früher gab es keine geeigneten Methoden, um diesen Harnzucker nachzuweisen. Also tippte man mit dem Finger in den Urin und probierte einen Tropfen. Schmeckte der Harn süß, war das Problem zwar erkannt, aber Hilfe gab es trotzdem nicht. Die meisten Menschen starben innerhalb kurzer Zeit.

Heute kann man dank der Forschung und der Entwicklung kleiner und genauer Messgeräte seinen Blutzucker leicht selbst bestimmen. Durch Schulungen und die Akzeptanz seiner Krankheit kann man heute auch als Diabetiker alt werden. Bei den Diabetikern unterscheidet man zwei Gruppen. der Typ 1 - Diabetes tritt von der Geburt an auf und kann bis zum 35. Lebensjahr ausbrechen. Typ 1 - Diabetiker sind immer insulinpflichtig, weil in der Regel zu wenig oder gar kein Insulin mehr zur Verfügung steht. Der Typ 2 - Diabetes kann ab einem Alter von etwa 35 Jahren an auftreten. Hier wird meist mittels Tabletten und Kostumstellung versucht, den Blutzucker auf gute Werte zu bekommen (um die 150 mg/dl, das muss aber der Diabetologe entscheiden). Reicht das nicht mehr aus, muss auch hier Insulin gespritzt werden. Regelmäßige Kontrollen beim Hausarzt oder Diabetologen können auch hier keine Wunder vollbringen, dem Patienten aber ein relativ normales Leben ermöglichen.

 


Startseite | Diabetes mellitus | Retinopathie | Nephropathie | Angiopathie | Neuropathie | Dialyse | Transplantation