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Funklexikon
Das Lexikon wird ständig erweitert. Hier nicht definierte Bezeichnungen finden Sie eventuell im CB-Lexikon oder im PR-Lexikon.

3GPP

3GPP ist die Abkürzung für 3rd Generation Partnership Project und eine weltweite Kooperation von Standardisierungsgremien für die Standardisierung im Mobilfunk; konkret für UMTS und GERAN (aka GSM). 3GPP wurde am 4. Dezember 1998 von 5 sogenannten Organizational Partners gegründet. Ziel der Standardisierungsarbeit ist die Erstellung von technischen Spezifikationen (TS), die alle Aspekte der Mobilfunktechnik so präzise beschreiben, dass die Mobilgeräte aller Hersteller in allen Mobilfunknetzen fehlerfrei funktionieren.

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AGC

Die Abkürzung AGC bedeutet Automatic Gain Control (= automatische Verstärkungsregelung). Sie sorgt im Wesentlichen für einen stabilen Eingangspegel einer Verstärkerschaltung, indem Störsignale unterdrückt und schwache Signale verstärkt werden.

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ALC

Die ALC (Automatic Level Control, = automatische Pegelregelung) ist wahrscheinlich fast jedem bekannt, der einen Kassettenrekorder sein eigen nennt. Die ALC sorgt dafür, dass ein voreingestellter Wert z. B. bei einer Aufnahme, nicht überschritten wird.

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AMTSBLATTVERFÜGUNG

Als Amtsblatt bezeichnet man ein behördliches Mitteilungsblatt für amtliche Bekanntmachungen. Diese Bekanntmachungen betreffen die Allgemeinheit und dienen dazu, einen Sachverhalt öffentlich bekannt zu geben. Teilweise beziehen sich die Bekanntmachungen auch auf den internen Dienstbetrieb. In der Amtsblattverfügung werden die für den jeweiligen Bereich von der BNetzA festgelegten Regeln für die Nutzung von z. B. Frequenzen, Kanälen, Modulationsarten usw.

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APO

Auto Power Off (automatische Abschaltung). Die APO-Funktion dient der Einsparung von Energie aller möglichen Geräte. Das Gerät schaltet nach einer bestimmten (voreinstellbaren) Zeit automatisch in den Standby-Modus. Alle Funktionen und Verbraucher, die für den Standby-Betrieb nicht erfordertlich sind, werden deaktiviert bzw. abgeschaltet.

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AVC

Die AVC (Automatic Volume Control, = automatische Lautstärkeregelung)

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BOS

Der BOS-Funk in Deutschland ist Sprechfunk, der von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) verwendet wird, und ist in Deutschland in der zuletzt 2000 durch das Bundesinnenministerium erlassenen BOS-Funkrichtlinie reglementiert. Vom BOS-Funk werden hauptsächlich das 4 m- (meist Fahrzeugfunkgeräte) und das 2 m-Band (meist Handfunkgeräte) verwendet, es steht aber auch das 8 m- (wird abgeschafft) und das 70 cm-Band (Richtfunkstrecken) zur Verfügung. Die Längenangaben bezeichnen dabei die Wellenlänge. In allen Bändern wird Frequenzmodulation eingesetzt.

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CELP

CELP ist ein hybrides Verfahren der Sprachkompression, das die Vorteile der Signalformcodierung, wie sie in PCM eingesetzt wird, mit denen der parametrischen Codierung, wie bei der LPC-Codierung, vereint. CELP zeichnet sich durch ein gute Sprachqualität aus, vergleichbar mit PCM, hat allerdings eine geringere Datenrate im Vergleich zu PCM oder ADPCM. Ein hybrider Vocoder basierend auf CELP hat bedingt durch die doppelte Codierung eine wesentlich höhere Komplexität.

CEPT

Die Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications (CEPT, Europäische Konferenz der Verwaltung für Post und Fernmeldewesen) ist eine Dachorganisation zur Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden aus 46 europäischen Staaten. Diese Organisation wurde 1959 von 19 staatlichen Post- und Telekommunikationsunternehmen (PTTs) gegründet. Heute sind Regulierungsbehörden aus 46 europäischen Staaten in der CEPT zusammengeschlossenen. In Deutschland erlangte die CEPT in den 1980er wegen des 1981 verabschiedeten Zeichen-Standards für den weit verbreiteten Bildschirmtext allgemeine Bekanntheit. Die CEPT-Mitglieder beschlossen 1988 die Gründung der ETSI.

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CCITT

Das CCITT (Commité Consultatif Internationale Télégrafique et Téléfonique) war das Internationale Normengremium für das Fernmeldewesen. In diesem Gremium sind die meisten nationalen Post- und Fernmeldeverwaltungen vertreten gewesen. Die CCITT-Empfehlungen dienten zur herstellerunabhängigen Kommunikation zwischen den Kommunikationssystemen. Sie stellten keine Dienstvorschrift für die Mitglieder des CCITT dar. wurden aber in der Regel in den nationalen Dienstvorschriften berücksichtigt. Die Empfehlungen der CCITT sind seit einer Strukturreform die ITU-T-Standards. Die ITU (International Telecommunication Union) ist eine weltweit tätige Organisation, in der Regierungen und Unternehmen den Aufbau und Betrieb von Telekommunikationsnetzen und -diensten koordinieren. Die ITU ist verantwortlich für die Regulierung, Standardisierung, Koordinierung und Entwicklung der nationalen und internationalen Telekommunikation. Die ITU wurde 1865 von damals 20 Staaten in Paris gegründet. Seit 1947 ist sie eine Unterorganisation der Vereinten Nationen (UN) mit Sitz in Genf (Schweiz).

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CTCSS

Selektivrufsystem (Continous Tone Coded Squelch System). Ein (fast) unhörbares Signal wird beim Senden ständig mit ausgesendet. Die Gegenstation kann, sofern auch mit CTCSS ausgerüstet- diesen Ton auswerten und schaltet den Lautsprecher des Empfangsgerätes ein. Wid ein anderer oder gar kein CTCSS Subton gesendet, so wird der Lautsprecher stumm bleiben. Geräte, die nicht über CTCSS verfügen, können zwar den Funkverkehr verfolgen, sich aber nicht "einklinken". CTCSS wird z.B. in den USA auch zur Steuerung von Relaisstationen genutzt. Typische CTCSS Töne sind 88,5 Hz, 248Hz. Bei digitaler Übertragung wird DCS angewandt.

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DCBO

DCBO ist eine Abkürzung für "Deutsche CB-Funk Organisation" und wurde am 13.02.2005 in Ludwigshafen / Rhein gegründet. Hier ein Ausschnitt der StartseiteHier können Sie sich kostenlos rund ums Hobby CB-Funk informieren. Hierzu zählen neben dem klassischen Sprechfunk auch moderne Übertragungsmöglichkeiten, wie "ts-funk", "eQSO" oder "Packet-Radio".

Über das Auswahlmenü links haben Sie die Möglichkeit sich direkt zum Thema zu begeben.

Die aktuellen Neuigkeiten sowie ein Informationsaustausch der Funker untereinander, findet im DCBO-Forum statt.

Kontakt Deutsche CB-Funk Organisation (kurz DCBO) c/o Thomas Pfannebecker Postfach 12 39 67112 Mutterstadt Hotline: 0180 555 29 000 682 (14 Cent pro Min aus dem Festnetz der DTAG) Telefon: +49 (69) 13303384800 (nur Anrufbeantworter) Telefax: +49 (69) 13303346404 E-Mail: info(at)dcbo.net

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DCS

Mit der Funktion DCS (Digitally Coded Selectivecall) kann beim Funken ein bestimmtes Funkgerät zum Empfang ausgewählt werden. Zu Beginn des Sendens wird ein unhörbarer Unterton mitgesendet, auf den das angesprochene Funkgerät reagiert. Beim DCS handelt es sich um die digitale Variante des CTCSS.

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DTMF

Dual Tone Multifrequency. Zwei Sinusfrequenzen werden übereinander gelegt, klingen aber wie ein einzelner Ton. Die DTMF-Töne werden z. B für die Fernabfrage von Anrufbeantwortern oder die Steuerung von Telefoncomputern in Call-Centern oder bei Informationsdiensten benutzt.

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EIRP

Die EIRP (Equivalent Isotropic Radiated Power) gibt an, mit welcher Sendeleistung man eine in alle Raumrichtungen gleichmäßig (isotrop) abstrahlende Antenne versorgen müsste, um im Fernfeld dieselbe Leistungsflussdichte zu erreichen wie mit einer bündelnden Richtantenne in ihrer Hauptsenderichtung. Die EIRP ist somit keine real vorkommende Leistung, sondern eine reine Rechengröße, um z. B. den entfernungsabhängigen Feldstärkeverlauf bei einer Richtantenne zu berechnen.

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EMV

Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), engl. electromagnetic compatibility (EMC), behandelt die technischen und rechtlichen Grundlagen der wechselseitigen Beeinflussung elektrischer Geräte durch die von ihnen hervorgerufenen elektromagnetischen Felder in der Elektrotechnik. Jeder elektrische Stromfluss erzeugt elektromagnetische Felder, die wiederum in anderen elektrischen Leitern einen Stromfluss erzeugen können. Bei der Vielzahl der heute in Gebrauch befindlichen elektrischen Geräte kann diese gegenseitige Beeinflussung elektrischer Geräte Funktionsstörungen verursachen. Um diese Störungen zu vermeiden bzw. so klein wie möglich zu halten, wurden und werden immer noch Richtlinien für die elektromagnetische Verträglichkeit geschaffen. Die Europäische EMV-Richtlinie definiert Elektromagnetische Verträglichkeit als: die Fähigkeit eines Apparates, einer Anlage oder eines Systems, in der elektromagnetischen Umwelt zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen, die für alle in dieser Umwelt vorhandenen Apparate, Anlagen oder Systeme unannehmbar wären. Der VDE bzw. die DKE ist zuständig für die Umsetzung der Richtlinien, daher wird in den Normen der VDE diese Definition übernommen. Der VDE definiert sie wie folgt: Elektromagnetische Verträglichkeit ist die Fähigkeit einer elektrischen Einrichtung, in ihrer elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu funktionieren, ohne diese Umgebung, zu der auch andere Einrichtungen gehören, unzulässig zu beeinflussen (VDE 0870[1.1]).

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ERP

Während sich die EIRP auf einen isotropen Strahler (mit kugelförmiger Abstrahlung) bezieht, bezieht sich die ERP auf den Gewinn eines -Dipols. Dieser beträgt 2,15 dB, was dem Faktor 1,64 entspricht. Aus 10 Watt Sendeleistung berechnet sich somit eine ERP von ca. 305 Watt, gegenüber einer EIRP von 501 Watt.

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ETSI

Das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen (Kürzel ETSI; englisch: European Telecommunications Standards Institute) ist eine der drei großen Normungsorganisationen in Europa. ETSI ist ein gemeinnütziges Institut mit dem Ziel, europaweit einheitliche Standards im Bereich der Telekommunikation zu schaffen. Es wurde 1988 auf Initiative der Europäischen Kommission gegründet. Das Institut hat über 700 Mitglieder aus über 50 Ländern, darunter Netzbetreiber, Diensteanbieter, Verwaltungen und Hersteller. Sitz des Instituts ist Sophia Antipolis in der Nähe von Nizza (Frankreich). Es ist hervorgegangen aus der Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications (CEPT), in der sich die ehemaligen europäischen Telekommunikationsverwaltungen (zu Monopolzeiten, heute die nationalen Regulierungsbehörden) zusammengeschlossen hatten, um organisatorische und technische Fragen zu klären. Nach der Gründung der ETSI wurden die technischen Fragen zu ihr transferiert, CEPT beschäftigt sich heute nur noch mit Fragen der Frequenzverwaltung und der Regulierung.

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FreeNet

FreeNet ist eine rein deutsche Weiterentwicklung von LPD.

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FRS

Der Familienfunkdienst (FRS = Family Radio Service) ist ein amerikanischer Bürgerfunkdienst und als Pendant zum europäischen PMR zu sehen. Der Service ermöglicht jedermann die Kurzstreckenkommunikation (ca. 1,5 km). FRS hat 16 Kanäle, der Betrieb dieser Geräte ist jedoch in Europa verboten.

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FSK

Abkürzung für Frequency Shift Keying (Frequenzumtastung). Ein einfaches digitales Modulationsverfahren, bei dem die Binärwerte 0 und 1 nach einem festgelegten Übertragungsprotokoll in bestimmte Frequenzen umgewandelt werden.

GPRS

Es handelt sich um eine Erweiterung des GSM-Mobilfunk-Standards um paketorientierte Datenübertragung, welche werbewirksam auch gerne als 2,5G (zwei komma fünfte Generation) bezeichnet wird. Diese Namensgebung geschieht in Anlehnung an UMTS (3G).

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GPS

Das Global Positioning System (GPS) ist ein satellitengestütztes Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, das vom US-Verteidigungsministerium betrieben wird. GPS löste das ältere Satellitennavigationssystem Transit der United States Navy ab. Die offizielle Bezeichnung ist "Navigational Satellite Timing and Ranging - Global Positioning System" (NAVSTAR-GPS). NAVSTAR wird manchmal auch als Abkürzung für "Navigation System using Timing and Ranging" genutzt. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das System häufig nur noch als GPS bezeichnet. GPS wurde am 17. Juli 1995 offiziell in Betrieb genommen.

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GSM

1982 wurde vom CEPT eine Arbeitsgruppe mit dem Namen Groupe Spéciale Mobile ins Leben gerufen, mit der Aufgabe eine Spezifikation für ein Europäisches Mobilfunksystem zu erarbeiten. Nachdem die Zuständigkeit für GSM mehrmals wechselte und die Spezifikation weltweiten Erfolg hatte, wurde aus GSM Global System for Mobile Communications bzw. zu Deutsch: Globales System für mobile Kommunikation. GSM sollte alle analogen Mobilfunknetze ersetzen. Im Jahr 1987 fiel dann auch die Entscheidung zu Gunsten der digitalen Technik. Im Sommer 1992 gingen dann die ersten Mobilfunknetze an den Start. Die ersten GSM-Netze arbeiteten im Frequenzbereich um 900 MHz. Etwas später kam dann die Technik für ein GSM-1800 im Frequenzbereich um 1800 MHz hinzu, das unter der Bezeichnung DCS-1800 bekannt ist. Im Laufe der Zeit wurde GSM ständig weiterentwickelt. Es handelt sich also um einen kontinuierlichen Standardisierungsprozess. Im Jahr 2000 wurde GSM an 3GPP übergeben, die für die IMT-2000-Spezifikationen verantwortlich sind, zu denen auch UMTS gehört.

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HSCSD

HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) erhöht erstens die maximal zu übertragene Datenmenge je GSM-Kanal. Ein GSM-Kanal erlaubt 9,6 kbit/s, ein HSCSD-Kanal erhöht den Datendurchsatz auf 14,4 kbit/s. Zweitens kann HSCSD bis zu vier Kanäle bündeln, und so die Geschwindigkeit auf bis zu 57,6 kbit/s steigern. Allerdings werden während einer Verbindung diese Kanäle fest belegt. Die Erweiterung des GSM-Netzes auf HSCSD macht nur relativ geringe Investitionen durch den Netzbetreiber notwendig, da im wesentlichen nur Software-Erweiterungen benötigt werden.

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HSDPA

High Speed Downlink Packet Access (Hochgeschwindigkeits-Datenempfangs-Zugriff). HSDPA ist noch nicht vom 3GPP-Konsortium standardisiert. Ob und wann die Standardisierung kommt ist noch nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass einige Systemausrüster, wie Nokia, Siemens und Ericsson, mit den Netzbetreibern in Kontakt stehen. So soll zumindest HSDAP bis Ende 2005 in die UMTS-Netze implementiert sein. Ab da ist dann auch mit geeigneten Endgeräten zu rechnen.

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HSUPA

High Speed Uplink Packet Access (Hochgeschwindigkeits-Datensende-Zugriff). HSUPA ist noch nicht vom 3GPP-Konsortium standardisiert. Ob und wann die Standardisierung kommt ist noch nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass einige Systemausrüster, wie Nokia, Siemens und Ericsson, mit den Netzbetreibern in Kontakt stehen.

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IEC

Die Internationale elektrotechnische Kommission (englisch: International Electrotechnical Commission) ist das internationale Normierungsgremium für Normen im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik mit Sitz in Genf. Einige Normen werden gemeinsam mit ISO entwickelt. Die IEC wurde 1906 gegründet. Ursprünglich in London beheimatet, bezog sie 1948 ihr Hauptquartier in Genf. Die IEC war wesentlich daran beteiligt Normen für Maßeinheiten zu vereinheitlichen, insbesondere Gauss, Hertz und Weber. Man schlug auch als erste ein System von Standards vor, das Giovanni Giorgi System, das letztlich zum SI System, dem Internationalen Einheitensystem, wurde. 1938 veröffentlichte man ein mehrsprachiges internationales Wörterbuch um die elektrotechnischen Begriffe zu vereinheitlichen. Die Arbeit wird fortgesetzt, das International Electrotechnical Vocabulary bleibt eine wichtige Aufgabe in der Elektro- und Elektronikindustrie.

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IWV

Das einfachste Wahlverfahren ist das Impulswahlverfahren. Die Wählschaltung im Telefon erzeugt beim Wählen Unterbrechungen in der a-Ader des Telefonanschlusses. Je nach gewählter Ziffer wird eine entsprechende Anzahl von Unterbrechungen vorgenommen. Das Verhältnis der Unterbrechungen zur Schließung der Gleichstromschleife liegt bei 60 ms zu 40 ms. Das wichtigste Bauteil der Wählschaltung ist die Wählscheibe, auch Nummernschalter genannt. Die Wählscheibe enhält 3 Kontakte, die bei der Wahl folgende Aufgabe haben:
  • Nummernschalterarbeitskontakt(nsa)
  •    Er schließt die Hör- und Sprechschaltung während der Wahl kurz.
  • Nummernschalterruhekontakt(nsr)
  •    Er unterdrückt die letzten beiden Impulse des nsi-Kontaktes. Dient der Erzeugung der Mindestwahlpause.
  • Nummernschalterimpulskontakt(nsi)
  •    Er unterbricht die Gleichstromschleife. Die Anzahl der Unterbrechungen entspricht der gewählten Ziffer.    Ältere Wählscheiben erzeugen 2 zusätzliche Impulse, die vom nsr unterdrückt werden(Mindestwahlpause).

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    ITU

    Die Internationale Fernmeldeunion (Kürzel ITU; englisch International Telecommunication Union; französisch Union internationale des télécommunications, UIT) mit Sitz in Genf ist die einzige Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie geht zurück auf den 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit die älteste internationale Organisation. Heute ist sie eine Teilorganisation der Vereinten Nationen mit derzeit 190 Mitgliedsländern. Ihre Ziele sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen. In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist der Internationale Fernmeldevertrag (Nairobi 1982, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt: BGBl II 1985, 426), der Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Arbeitssprachen der ITU sind englisch, französisch und spanisch, und entsprechend hat diese internationale Sonderorganisation der Vereinten Nationen auch drei verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Pleni Potentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben allerdings den Charakter von Normen.

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    KDE

    Leider noch keine Definition vorhanden...

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    LPD

    LPD (Low Power Devices, bezeichnet Geräte, die eine geringe Stromaufnahme aufweisen (Elektronik) oder nur eine geringe Sendeleistung aufweisen (Funktechnik))

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    LSB

    Lower Side Band (unteres Seitenband). Ein Frequenzband, das tiefer als die Trägerfrequenz ist und Energie infolge des Anpassungsverfahrens erhält.

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    MFV

    Mehrfrequenzwahlverfahren. Die internationale Bezeichnung von MFV ist DTMF (Dual Tone Multifrequency). Durch die Anforderungen der modernen Telekommunikation...
  • schnellerer Verbindungsaufbau
  • Übermittlung von Signalen zwischen Endgeräten
  • Fernsteuerung von Anrufbeantwortern
  • ...ist das Impulswahlverfahren nicht geeignet. Das Mehrfrequenzwahlverfahren entwickelte sich zum Standard. Das MFV überträgt für jede Ziffer ein Gemisch aus zwei Frequenzen. In der Vermittlungsstelle werden die Frequenzen herausgefiltert, und wie Koordinaten ausgewertet. Im Englischen wird allgemein der Begriff Touchtone (ehemals ein eingetragenes Warenzeichen der AT&T) benutzt.

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    PMR

    Personal Mobile Radio (Persönliches, tragbares Radio, in diesem Zusammenhang also Mobilfunkgerät)

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    PSK31

    Mit PSK (Phase shift keying) werden Daten bzw. Texte per Funk übertragen. Ähnlich wie beim Chat im Internet, gibt es bei dieser Form der Kommunikation auch einen Sender, der die Daten codiert absetzt und einen Empfänger, der die Daten empfängt, nachdem diese dekodiert wurden. Für die Umwandlung der Daten in Audiosignale bzw. Phasemmodulation ist eine spezielle MODEM-Software notwendig, die in der Lage ist, einzelne Audiofrequenzen per Filter hoher Ordnung aus dem Gesamtspektrum herauszufiltern. Bei einer Phasenmodulation eines Tones benötigt man eine Bandbreite von etwas mehr als der Baudrate. Bei PSK sind das 31,25 Hz. Diese geringe Signalbandbreite kommt den schmalen Frequenzfenstern auf den Amateurbändern sehr entgegen. Bei der Übertragung von PSK31-Signalen handelt es sich um eine Phasenmodulation, bei der die Phasenlage des Audiosignals um 180 Grad umgetastest wird. Durch die Umtastung der Phasenlage werden somit eine logische "1" oder "0" übertragen. Die Tastung erfolgt sehr schnell, was wiederum ein sehr breitbandiges Signalspektrum zur Folge hätte. Damit ein schmalbandiges Signal erzeugt werden kann, muss die Amplitude des Trägersignals zum Zeitpunkt der Phasenumtastung auf Null reduziert werden. Dies übernimmt die Software automatisch während des Sendevorgangs, da die Übertragung per SSB Seitenbandmodulation in USB oder LSB erfolgt und ein absenken der Lautstärke gleich dem Absenken des Trägers entspricht. Somit ist es möglich, dass 10 oder mehr Stationen gleichzeitig auf einer Bandbreite von nur wenigen kHz arbeiten können, da die Bandbreite je Station weniger als 63 Hz beträgt. Akustisch hört sich das Signal wie ein leichtvibrierender, jammernder Einkanalton an, dessen Umtastung man kaum wahrnehmen kann, aber auf dem Oszilloskope klar sichtbar wird. Neben PSK gibt es aber auch noch andere Übertragungsarten.

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    RTCB

    RTCB ist eine Abkürzung für "Runder Tisch CB-Funk". Der runde Tisch soll die Interessen der Mitglieder und aller anderen Funker wahren und verbessern. Zu diesem Zweck wurde auf der Website des RTCB ein Forderungskatalog veröffentlicht. Dort kann nachgelesen werden, welche Forderungen für den CB-Funker durchgesetzt werden sollen.

    HINWEIS:
    Nach einem Serverschaden konnte die ursprüngliche Seite von www.rtcb.de nicht mehr im Original-Layout rekonstruiert werden. Um die Kosten für Webspace gering zu halten, wurde die Domain www.rtcb.de auf Seiten bei der Deutschen CB-Organisation (DCBO) umgeleitet. Wir bitten um Verständnis. Das RTCB-Kernteam hat den Betrieb eingestellt und steht nur noch für administrative Fragen zur Verfügung.

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    SRD

    SRD steht für Short Range Device (Kurzstreckenfunkgerät) und ist die aktuelle Bezeichnung für das frühere LPD. LPD-Funkgeräte dürfen nur in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden betrieben werden. In Deutschland ist die Nutzung bis Ende 2013 befristet, da ab 2014 andere Funkanwendungen für diesen Frequenzbereich vorgemerkt sind. Der 433 MHz - Bereich wird sowieso von verschiedenen Funkanwendungen genutzt und wird deshalb auch als ISM-Band (Industrial, Scientific and Medical Band) bezeichnet. Geräte, die dieses Frequenzband nutzen, benötigen für den Betrieb eine Allgemeinzulassung.

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    SSB

    Single Side Band (Einzelseitenband). SSB ist eine Modulationsart, bei der entweder das obere Seitenband (USB) oder das untere Seitenband (LSB) herausgefiltert wird. Bei einer regulären Amplitudenmodulation (AM) sind beide Seitenbänder enthalten.

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    SSTV

    Slow Scan Television (SSTV) ist eine Digitale Betriebsart im Amateurfunkdienst und dient der langsamen Übertragung von Standbildern.

    Die Übertragungsgeschwindigkeit von Amateurfunk-Fax ist bei großer Bildqualität doch recht gering, so dass man in den USA um 1960 ein Verfahren entwickelte, um Bilder schneller zu übertragen. Im Deutschen wird SSTV Schmalband-Fernsehen genannt und kann in einer Minute z.B. mehrere Schwarz-Weiß-Bilder übertragen. Das ist ziemlich einfach, man benötigt nur eine Video-Kamera und einen Speicherkonverter oder ein entsprechendes PC-Programm, welches die Videosignale in übertragbare Töne umwandelt, welche dann auf den Sender gegeben werden. Bei dem Empfänger werden diese Signale einfach zurückgewandelt und als Standbild auf einem Monitor sichtbar gemacht.

    Bei der analogen Betriebsart SSTV wird also quasi jedes Pixel eines abgespeicherten Bildes abgetastet, je nach Helligkeit in einen Ton zwischen 1500 Hz und 2300 Hz umgewandelt und in einem bestimmten Verfahren (bei Farb-SSTV beispielsweise "Martin M1") wiedergegeben. Beim Empfänger läuft die Abtastung der vom Sender wiedergegebenen Töne zeitsynchron (1200 Hz-Taktsignal) zum Sender, also in selbiger Geschwindigkeit.

    SSTV ist die schmalbandige Vorstufe zum breitbandigen Amateurfunk-Fernsehen (über 7 MHz). SSTV besitzt eine dem Sprachkanal angepasste Bandbreite (unter 3 KHz) und eignet sich hervorragend, um auf Kurzwelle Bilder rund um die Welt zu schicken. Aber auch auf den UKW-Bändern gibt es Treff-Frequenzen zum Bildaustausch, und spezielle SSTV-Relais geben ein eingespeichertes Bild nach kurzer Pause auf der gleichen Frequenz wieder aus (z.B. zur Qualitätskontrolle).

    Erst seit kürzerer Zeit, dennoch erwähnenswert, gibt es auch einen digitalen Nachfolger für SSTV im Amateurfunk. Hier erfolgt die Abtastung im PC nicht in Echtzeit, aber dafür mit hoher Fehlersicherheit. Ein Programm, das diese Sache nutzbar macht, ist beispielsweise DIGTRX. Damit lassen sich neben Bild- auch Text-Dateien übertragen, die als Sound im Sprachkanal übertragen werden. Dies funktioniert sogar bei Akustikkopplung (Mikrofon an den Lautsprecher halten).

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    STANDBY

    Als Standby bezeichnet man den Bereitsschaftsbetrieb eines Gerätes. Im Standby wird immer noch ein Reststrom für die Aufrechterhaltung der gewünschten Funktion benötigt (z. B. der On/Off-Taster beim ATX-Computernetzteil oder die Fernbedienungen, mit denen sich heutzutage fast alle elektrischen und elektronischen Geräte bequem ein- und ausschalten lassen).

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    UMTS

    Universal Mobile Telecommunications System, besser bekannt unter der Abkürzung UMTS, ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). UMTS wurde von der ITU für IMT-2000 ausgewählt und ist somit einer der Standards der dritten Generation für Mobilfunk. Ursprünglich wurde UMTS vom ETSI standardisiert und wird heute von 3GPP (3rd Generation Partnership Project) weiter gepflegt. Der Standard wird ständig erweitert, so sollen beispielsweise zukünftig die maximal möglichen Datenraten im Downlink durch HSDPA und im Uplink durch HSUPA erhöht werden.

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    USB

    Upper Side Band (Oberes Seitenband). Ein Frequenzband, das höher als die Trägerfrequenz ist und Energie infolge des Anpassungsverfahrens erhält.

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    USV

    USV - Unterbrechungsfreie Stromversorgung Viele Geräte und Maschinen müssen nahezu 100% ihrer Laufzeit zu Verfügung stehen. Hierzu gehören Server und Router, die z. B. das Internet am Laufen halten. Neben Hardware- und Software-Problemen zählt auch die Stromversorgung zur Achillesferse eines jeden Gerätes aus der Kommunikations- und Informationstechnik. Deshalb werden wichtige Geräte mit einer USV, unterbrechungsfreie Stromversorgung, ausgestattet. Doch nicht nur ein Stromausfall, sondern auch kurzzeitige Unter- und Überspannungen sollen durch die USV abgefangen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Geräte haben sich drei Klassen etabliert, die das International Engineering Consortium (IEC) unter der Produktnorm IEC 62040-3 und die Europäische Union unter EN 50091-3 festgelegt haben.

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    VDE

    Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V., kurz VDE, ist ein Berufsverband. In der Öffentlichkeit ist der VDE aber mehr durch seine sehr aktive Normungsarbeit bekannt und seine (kostenpflichtigen) VDE-Standards.

    ZVEI

    Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) ist der Interessenverband des Wirtschaftszweigs der Elektroindustrie in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main. Der ZVEI ist ein eingetragener Verein und Mitglied im Bundesverband der Deutschen Industrie. Er vertritt politische und technologische Interessen auf nationaler und internalionaler Ebene und unterstützt internationale Normungs- und Standardisierungsvorhaben. Als Dachverband von 24 Fachverbänden vertritt der ZVEI mehr als 1.400 Mitgliedsfirmen und ist nach dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) der zweitgrößte Industrieverband in Deutschland.

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    Quellen: (Link öffnet ein neues Fenster!)

  • Thiecom.de
  • Vanity-Rechner
  • ELKO
  • WikiPedia
  • @t-mix
  • online Lexikon
  • 4Phones
  • PCI-Card
  • DB3OM - Glossar
  • Seitenanfang



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