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Datenfunk

Packet Radio ist ein im CB-Funk genutztes Verfahren, bei dem zwischen den Funkpartnern über eine CB-Funkanlage anstelle von Sprache digitale Daten übertragen werden. Digitale Daten lassen sich nicht einfach mit dem Mikrofon erzeugen, beim Empfänger der Nachricht über einen Lautsprecher abhören und wie normale Sprache verstehen. Man muss dazu einen kleinen Umweg gehen und die zu übertragenden Informationen zunächst einmal in digitale Daten umsetzen. Weil die Geschwindigkeit der digitalen Datenübertragung per CB-Funk nicht extrem schnell ist, kann man menschliche Sprache nicht einfach digitalisieren, über CB-Funk übertragen und beim Empfänger die empfangenen Digitalsignale wieder in Sprache zurück verwandeln. Dies ist bisher nur in digitalen Telefonnetzen möglich.

Bei Packet Radio im CB-Funk geht man zum Austausch von Information einen anderen Weg. Die "Sprache" wird in geschriebener Form, also mit Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen erzeugt, dann digitalisiert, per Funk übertragen, und wieder in die von Menschen lesbare Schriftform überführt. Mit anderen Worten: bei Packet Radio schreibt man sich gegenseitig kurze Informationen. Dazu bieten sich Tastatur und Bildschirm eines Computers geradezu an. In der Praxis verwendet man dazu einen handelsüblichen PC (hier genügt schon ein alter 286er mit 10 MHz) mit geeignetem Softwareprogramm. Der Rechner wandelt das geschriebene Wort in digitale Signale und umgekehrt. Wie kann man nun die digitalen Signale des PCs mit einem CB-Sprechfunkgerät übertragen? Die Antwort liegt auf der Hand: da man akustische Signale mit dem Funkgerät übertragen kann, wandelt man die digitalen Daten einfach in eine Folge von Tönen um. Dabei sind zwei unterschiedliche Töne ausreichend, um die Grundzustände eines einfachen Digitalsignals zu erzeugen. Die geschriebenen Texte werden somit in die beiden Grundzustände zerlegt und als Tonfolge zur Gegenstation übertragen (in der Digitaltechnik wird binär, also mit dem Zuständen 0/1, Aus/Ein etc. gearbeitet). Es ist verständlich, dass auch noch organisatorische Informationen für die beteiligten PCs mit übertragen werden müssen, damit z.B. die Gegenstation weiß, welche Signale für sie bestimmt sind, ob alle Informationen richtig angekommen sind, oder ob ein Teil der Informationen auf dem Übertragungsweg gestört (zerstört) wurde und deshalb nochmals von der gerade sendenden Station angefordert werden muss. Der Nutzer einer solchen Software bekommt davon nichts mit, für den ordnungsgemäßen Ablauf der Verbindung sorgt das AX.25 Protokoll der PC-Software.

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