CB- und Packetradiostammtisch
"Märkischer Kreis"
Info-Brief 2/2002
(Oktober 2002)
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Inhaltsverzeichniss:
Was ist "CB-Funk"? ..........................................................................................................................................2
Was ist "Packet-Radio"?....................................................................................................................................2
Ein kleines "Packet-Radio"-Lexikon ....................................................................................................................6
Veranstaltungshinweise und Termine ..................................................................................................................9
Internetadressen zum Thema CB-Funk................................................................................................................9
Die Locatorkarte des Märkischen Kreises und die CB-PR-MK Nodestationen........................................................10
Im Internet „gefunden": .....................................................................................................................................11
Nachrichten aus dem Internet: ..........................................................................................................................13
Böse Falle für den CB-Funker: „Die Standortbescheinigung" ................................................................................17
Von unserer Gründung:.....................................................................................................................................18
Das "allerletzte" ..............................................................................................................................................18
Impressum ....................................................................................................................................................18
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pg_0002
Was ist "CB-Funk"?
(Mit freundlicher Genehmigung von Dominik Erger)
CB-Funk findet überwiegend im Kurzwellenbereich statt und darf von jedermann, ohne Lizenz und
Nachweise betrieben werden. Ein CB-Funksignal kann, bei einer entsprechenden technischen Ausstattung
und optimalen Ausbreitungsbedingungen europaweit zu hören bzw. zu empfangen sein.
Es darf auf 80 Festfrequenzen im 11-Meter Kurzwellenband gesendet werden. Die Kanäle 1 bis 40 liegen im Bereich von 26.965 bis 27.405 MHz, die Kanäle 41 bis 80 im Bereich von
26.565 bis 26955 MHz.
Auf allen 80 Kanälen ist die Modulationsart FM (Frequenzmodulation) mit 4 Watt Sendeleistung, auf den Kanälen 4 bis 15 AM (Amplitudenmodulation ) erlaubt.
Zur subjektiven Bestimmung der Übertragungsqualität gibt es das sogenannte R-S-T-System:
Die "Lesbarkeit" (Verständlichkeit) wird mit dem R-Wert angegeben:
R1 nicht verständlich
R2 stellenweise verständlich
R3 mit Schwierigkeiten verständlich
R4 ohne Schwierigkeiten verständlich
R5 einwandfrei verständlich
Die Signalstärke, der S-Wert ist, bei einem gröeren Funkgerät ablesbar, ansonsten gelten hier die
folgenden Werte:
S1 kaum hörbares Signal
S2 sehr schwaches Signal
S3 schwaches Signal
S4 mittelmäiges Signal
S5 ausreichendes Signal
S6 gut hörbares Signal
S7 mäig starkes Signal
S8 starkes Signal
S9 äußerst starkes Signal
Dann gibt es noch die sogenannten Q-Gruppen, welche während eines Funkgespräches benutzt werden:
QRA Name der Funkstelle
QRB Entfernung der beteiligten Funkstellen
QRG Die genaue Frequenz ist
QRH Ihre Frequenz schwankt
QRI Der Ton der Aussendung ist: 1 .gut; 2 .veränderlich; 3.schlecht
QRK Die Verständlichkeit ist: 1.schlecht; 2 .mangelhaft; 3.ausreichend; 4.gut; 5.ausgezeichnet
QRL Beschäftigung (-Bitte nicht stören)
QRM Störungen: 1.nicht; 2.schwach; 3.mäig; 4 .stark; 5.sehr stark gestört
QRN Atmosphärische Störungen: 1.nicht; 2.schwach; 3.mäig; 4.stark; 5.sehr stark gestört
QRO Sendeleistung erhöhen
QRP Sendeleistung verringern
QRQ Schneller geben
QRS Langsamer geben
QRT Übermittlung einstellen
QRU Ich habe nichts
QRV Empfangsbereit
QRX Unterbrechung
QRZ Anruf
QSA Inhalt der Aussendung
QSB Aussendung schwankt
QSD Aussendung verstümmelt
QSK Ich kann Sie zwischen meinen Zeichen hören,
Sie dürfen mich während meiner Übermittlung unterbrechen
QSL Empfangsbestätigung
QSO Gegenseitiger Funkverkehr
QSP Funkverkehr durch bzw. mit Vermittlung
QSV Senden Sie eine Reihe V
QSY Frequenzwechsel
QTH Standort
QTR Uhrzeit
Was ist "Packet-Radio"?
(Mit freundlicher Genehmigung von Dominik Erger)
Seit Oktober 1994 sind neben (analoger) Sprachübertragung auch digitale Betriebsarten erlaubt. Wenn Sie
einen Freund haben, mit dem Sie sich gerne öfters frei von Telefongebühren unterhalten oder Daten übertragen wollen, sind Sie im CB-Funk genau richtig. Dabei müssen Sie aber davon
ausgehen, daß Ihnen zugehört wird. Außerdem kommt eine Verbindung im CB-Funk keinesfalls so sicher zu Stande wie eine Telefonverbindung und hat längst nicht die Qualität dieser.
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pg_0003
Packet Radio wird überwiegend mit 1200 bit/s betrieben, ein Telefonmodem mit bis zu 57600 bps. Deshalb lät sich ein Telefonmodem z.B. zum Surfen
im Internet verwenden, während das mit 1200 bps (auch 1k2 genannt) doch schon recht mühsam wäre...
PR kann man deshalb nur als Hobby betreiben oder zum Datenaustausch mit Freunden; jedoch nicht, um sich Informationen zu beschaffen.
* Geschichte
Die digitale Betriebsart Packet Radio wird immer populärer seit sie im Oktober 1994 im CB- Funk erlaubt wurde. Vorher hatten lediglich Amateurfunker das Recht, als Hobby digitale Daten
durch die Luft zu übertragen.
Im Amateurfunk wurde auf dem 2m und 70cm-Band schon seit 1984 dieser schönen neuen Art des Funkens nachgegangen. Man hatte sich die nötigen Geräte selbst gebaut und ein
eigenes Übertragungsprotokoll, genannt AX.25, erstellt.
Nun konnte man sich mit Hilfe eines TNCs bereits über die Computertastatur gegenseitig schreiben. Die Reichweite war damals jedoch ziemlich begrenzt. Deshalb hat man sich überlegt,
wie man die Daten auch zwischen Funkstationen übertragen kann, die sich gegenseitig nicht empfangen können.
Die Lösung bestand darin, eine andere Station auszuwählen, die die beiden Stationen hören kann und die Daten von der einen Station empfängt und an die andere weitersendet,
genannt Digipeater.
Durch das Errichten von aus der drahtgebundenen DFÜ bekannten Mailboxen wurde es dann möglich, Nachrichten an alle anderen Funkamateure zu senden. Die Vernetzung dieser
digitalen Mailboxen auf der ganzen Welt hatte den Vorteil, daß die Mails nicht nur "lokal" in einer Mailbox blieben, sondern auch an andere weitergeleitet wurden. Diesen Vorgang des
Weitersendens nennt man Store& Forward.
Dies ist seit einiger Zeit auch im CB-Funk möglich und wird auch von vielen Funkfreunden praktiziert. Durch die kostenlose Bereitstellung von Digipeatern und Mailboxen durch Sysops
kann also jeder am Packet Radio-Betrieb teilnehmende Funker Nachrichten durch ganz Deutschland und einige angrenzende Länder versenden, ohne einen Pfennig für diesen Service
zu bezahlen.
* Hardware
Die Hardware, die zum Betrieb von Packet Radio notwendig ist, ist im Vergleich zu einem Telefonmodem ziemlich teuer, aber es lohnt sich!
Man benötigt einen Computer, wobei es sogar mit manchen Pocket-Computern (Casio, Psion, ...) schon möglich ist, PR zu betreiben
* TNCs und Modems
Weiter wird ein TNC(ca. 130 Euro) oder Modem (ca. 60 Euro) benötigt, welches die Umwandlung der digitalen Daten in Töne und umgekehrt vornimmt.
Ein herkömmliches Telefon-/Fax-Modem für den Anschluß an die Telefonleitung kann nicht verwendet werden, da es sich um eine andere Form der Übertragung handelt !
Das Wort TNC kommt aus dem Englischen (Terminal Net Controller) und bedeutet so viel wie Endstellen-Netz- Computer. Es ist also ein eigener kleiner Computer, der die Daten des
eingebauten Modems direkt auf einem Terminal anzeigen kann, da das Übertragungsprotokoll im EPROM eingebrannt ist.
Die Idee des TNCs stammt aus Zeiten, in denen die Computer noch nicht so leistungsfähig waren, daß sie auch die Auswertung des Protokolls übernehmen konnten.
Um ein Modem betreiben zu können ist ein spezieller Treiber nötig (z.B. TFPCX oder TFX), der das Übertragungsprotokoll beherrscht.
Auf Pocket-Computern wie z.B. dem Psion Serie 3 gibt es so einen Treiber nicht. Deshalb muß ein TNC eingesetzt werden.
Mein Rat: Ein TNC ist zukunftssicher, da es sich auf schnellere Baudraten bei Bedarf aufrüsten lät. Außerdem kann damit leichter PR unter Windows durchgeführt werden.
* Funkgerät
Auf der Funk-Seite benötigen Sie ein postzugelassenes CB-Funkgerät und eine CB- Funk-Antenne.
Für Packet reicht ein günstiges Mobilfunkgerät (ab ca. 100 DM), da keine zusätzlichen Features wie z.B. Rogerpiep oder Kanalsuchlauf (Scan) benötigt werden. Handfunkgeräte sind nur
bedingt geeignet. Hier hilft meist ein Rat des Händlers. Alle postzugelassenen Geräte haben eine Zulassungsnummer und senden mit der höchstzulässigen Sendeleistung von 4 Watt.
Seit Januar '95 sind die im CB-Funk bis dahin zugelassenen 40 Kanäle um weitere 40 auf 80 erweitert worden. Es gibt zulassungspflichte und nicht- zulassungspflichte 40-Kanal.Geräte.
Die zulassungspflichtigen Geräte besitzen zusätzlich zur Frequenzmodulation ( FM) zwölf Kanäle mit Amplitudenmodulation (AM).
Die neuen 80-Kanal-Geräte sind alle zulassungspflichtig (gleichgültig, ob nur FM oder auch AM). Da Packet Radio nur auf den Kanälen 24 und 25 erlaubt war, wo AM nicht gestattet ist,
lohnte es sich früher nicht, ein zulassungspflichtiges Gerät nur für PR mit laufenden Kosten von ca. 65 DM im Jahr zu kaufen.
Mit den neuen Kanälen sind noch fünf weitere Packet Radio-Kanäle hinzugekommen, so daß es sich nun schon eher lohnt, 65 DM im Jahr an die Post abzugeben.
Mit den neuen Kanälen sind noch fünf weitere Packet Radio-Kanäle hinzugekommen, so daß es sich nun schon eher lohnt, 65 DM im Jahr an die Post abzugeben.
Meine Empfehlung ist: Mit einem 80-Kanal-Gerät haben Sie wesentlich mehr Möglichkeiten, da die Störungen auf den "neuen" Kanälen viel geringer sind und fast nur dort mit mehr als
1200 bps Daten übertragen werden.
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pg_0004
* Antenne
Die Antenne ist ein sehr wichtiger Faktor beim Aufbau einer Station. Es gibt viele verschiedene Arten von Antennen, die eine sehr unterschiedliche Länge haben und für unterschiedliche
Einsatzzwecke gedacht sind.
Für PR ist eine Rundstrahlantenne am besten geeignet, da sie im Gegensatz zu einer Richtantenne die Sendeleistung gleichmäig um sich herum 'verteilt' und nicht in eine bestimmte
Richtung bündelt.
Je nach Platzverhältnissen können Sie sich zwischen Zimmer-, Balkon- und Dachantennen entscheiden. Zimmerantennen haben keine große Reichweite und sind nur bei engsten
Platzverhältnissen zu empfehlen. Eine Balkonantenne kostet ca. 70 DM und reicht für den Anfang aus. Um Dach- oder Hochantennen anzubringen, sollten Sie den Rat eines Fachmanns
heranziehen. Diese müssen geerdet sein und sind nicht einfach zu installieren.
* Antennenkabel
Antennenkabel gibt es auch verschiedene. Grundsätzlich ist wichtig zu wissen, daß jedes Antennenkabel die Funksignale dämpft, und zwar umso stärker, je länger es ist. Normalerweise
nimmt man das Kabel RG-58 für Längen unter 15 Metern. Darüber kommt z.B. RG-213, Aircell-7 oder Aircom in Frage. Der Preis der Kabel ist je nach Dämpfung unterschiedlich. Dabei ist
noch wichtig zu wissen, daß 6dB eine S-Stufe sind. Nehmen wir also an, sie müten 10m Kabel verlegen. RG-58 hat bei 30MHz (also ungefähr im Frequenzbereich des CB-Bandes) auf
100m eine Dämpfung ca. 10 dB. Der Verlust beträgt dann ca. 1 dB oder ca. eine sechstel S- Stufe (theoretische Werte auf Basis des 10m-Bandes). Also: Nicht verrückt machen lassen!
* Netzgerät
Ein Netzgerät transformiert die Netzspannung von 230 V auf 13,8 oder 12 Volt für das Funkgerät herunter. Kosten: ca. 50 DM. Achten Sie darauf, daß es mindestens einen Strom von 2
Ampere leisten kann und kein Netzbrummen verursacht. Denn das würde sich bei PR als sehr störend herausstellen.
* Verbindung Modem <-> Funkgerät
Nun fehlt nur noch das Kabel vom TNC bzw. Modem zum Funkgerät, das je nach Anschluß des TNC/Modem und Funkgeräts verschieden ist.
Wenn Sie ein wenig Geschick haben und einen Lötkolben besitzen, können Sie sich solch ein Kabel ohne Probleme selbst zusammenlöten. Achten Sie aber darauf, daß Sie ein
abgeschirmtes Kabel verwenden!
Die Belegung der Buchse am TNC/Modem können Sie in der Dokumentation nachlesen.
Die Belegung der verschiedenen Mikrofonstecker ist im Lexikon enthalten.
Verbinden Sie die Kontakte für Masse, PTT, Modulation, etc. an beiden Seiten mit den richtigen Farben.
Besorgen Sie sich zusätzlich ein Stehwellenmeßgerät (SWR-Meter), damit die Antenne die optimale Leistung bringen kann. Dieses Gerät wird nur sehr selten benötigt (v.a. beim Aufstellen
einer neuen Antenne). Wenn die Möglichkeit besteht, dieses bei einem anderen (Amateur- oder CB-)Funker auszuleihen, sollten Sie diese wahrnehmen ;-) .
* Stehwellenverhältnis
Haben sie alle Hardwarekomponenten beisammen - ja? Dann sollten Sie mit dem Einstellen des Stehwellenverhältnisses ( SWR) beginnen.
Stellen Sie die Antenne so auf, wie Sie sie später auch aufgestellt haben wollen und verbinden Sie das Antennenkabel mit dem Stehwellenmeßgerät. Dies wiederum mit dem Funkgerät.
Achten Sie dabei auf die richtigen Ein-und Ausgänge des Meßgeräts, die Sie der Beschriftung entnehmen können. Danach werden die beiden Stromkabel des Funkgeräts mit den
gleichfarbigen Buchsen des Netzgeräts verbunden. Schließen Sie das mitgelieferte Mikrofon ans Funkgerät an.
Nun suchen Sie sich einen freien Kanal und betätigen die PTT-Taste. Lesen Sie auf dem Stehwellenmeß-gerät das Stehwellenverhältnis ab und verändern Sie die Länge der Antenne,
bis das Stehwellenverhältnis mindestens (!) unter 1:3 steht ( je geringer, desto besser), Ihr Funkgerät nimmt es Ihnen sonst übel. Das Einstellen des Stehwellenverhältnisses ist bei jeder
Antenne etwas anders. Lassen Sie sich diesen Vorgang von Händler gut erklären.
Nun ziehen Sie das Mikrofon wieder vom Funkgerät ab und verbinden stattdessen das TNC/Modem mit der Mikrofonbuchse des Funkgeräts.
* Software
PR kann bereits mit einem sehr einfachen Terminalprogram und einem TNC betrieben werden. Besitzt man jedoch "nur" ein Modem, so benötigt man ein Packet Radio-Programm, das
den Interrupt des Treibers auswerten kann. Solche Programme sind meist mit einer komfortablen Benutzeroberfläche ausgestattet, die einen sehr angenehmen Umgang mit den
Funktionen zulät. Diese Programme sind besonders für den Einstieg gut geeignet. Nachfolgend die von mir (=Dominik Erger) getesteten Programme.
* Graphic Packet ( DH1DAE)
Dieses kostenlose Programm besitzt eine einfach zu bedienende grafische Oberfläche, die es besonders für Einsteiger interessant macht. Es sind Buttons für die wichtigsten Funktionen
vorhanden, die anderen sind über ein Menü zu erreichen.
Zusatzfunktionen wie der QSO-Spion, der alle Verbindungen auf dem Funkkanal in einem eigenen Fenster darstellt bzw. speichert sowie die MyHeard-Liste, um nur einige zu nennen,
sind interessante Features. Remote (Fernsteuer-)Befehle sind, wie es sich für ein gutes Programm gehört, natürlich auch vorhanden. Besonders erwähnenswert ist aber das GPRI
(Graphic Packet Remote Interface). Hierbei handelt es sich um eine Programmierschnittstelle in der Sprache Turbo Pascal, mit der eigene Programme als Fernsteuer-befehl eingebunden
werden können. Man kann GP mit dem GPRI-Programm GP-Box (130KB) z.B . zu einer kompakten Mailbox machen, die zu DieBox (Mailbox-System, siehe auch Lexikon-Eintrag zu
'Mailbox' kompatibel ist und die wichtigsten Funktionen beherrscht. Genauso wie DH1DAE ( Amateurfunk-Call), Ulf Saran, bei GP selbst, hat auch der Autor von GP-Box aufgehört, die
Programme weiterzuentwickeln. Ein sehr nützliches GPRI-Programm ist auch der GP-Node, mit dem man seinen eigenen Node betreiben kann. Leider funktioniert dieses Programm nur
mit Modems oder TNCs im KISS-Mode, da das Programm den Treiber TFPCX benötigt.
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pg_0005
Anmerkung: Der Autor Ulf Saran, DH1DAE, hat vor kurzem eine Windows95-Version von Graphic Packet vorgstellt (GP85), welche allerdings auf CB-Funk bis jetzt nicht ohne sein
Einverständnis verwendet werden darf. Bald soll jedoch eine auch für CB-Funk freigegebene Version folgen. GP für DOS wird seit Version 1.61b nicht mehr weiterentwickelt.
* WinGT/WinBox ( DG8NDY)
WinGT wird von DG8NDY (Amateurfunk- Call) entwickelt und ist als kostenlose Amateurunk-, kostenlose Demo-CB-Version mit 4 Kanälen und 99 DM teure CB-(Mailbox-)Version erhältlich.
Eigentlich schade, daß WinGT/CB im Gegensatz zu anderen Terminal- bzw. Mailboxprogrammen ziemlich teuer ist, wo doch die Amateurfunk- Version mit dem gleichen Funktionsumfang
kostenlos ist.
WinGT hat den Vorteil, daß es unter Windows läuft und somit Multitasking bietet, was jedoch den Nachteil hat, daß man es nur mit TNCs benutzen kann, weil die Modemtreiber unter
Windows nicht funktionieren.
WinGT hat viele (Remote-)Funktionen, die z.B. auch Graphic Packet bietet, u.a . den QSO-Spion, der sogar automatisch Mails aus Mailboxen und 7Plus/Binärdateien mitspeichert. Leider
wird für jede Richtung einer Verbindung ein einzelnes Fenster angelegt, d.h. man sieht z.B. nicht auf einen Blick was der andere Gesprächspartner auf eine Frage des anderen Sysops
geantwortet hat.
In jeder Version von WinGT (AFU/CB/CB-Mailbox) ist eine zum DieBox-System kompatible Store& Forward-Mailbox eingebaut, die allerdings in der CB-Demoversion kein zeitgesteuertes
S& F erlaubt. Es ist möglich, für unterschiedliche User verschiedene Level einzustellen, die dann darüber entscheiden, welche Befehle der User in der Mailbox ausführen darf. Es ist sogar
möglich, ferngesteuert ins DOS zu gehen (DOS-Shell). Der eingebaute Node hat nicht viele Funktionen (z.B. fehlt die Kompatibilität zum TheNet- oder FlexNet-Protokoll). Die Unterstützung
der Online-Komprimierung (also das Komprimieren des Textes während des Eintippens) halte ich besonders in Verbindung mit der Mailbox für sehr nützlich. Leider unterstützen diese
Funktion nur wenige andere Programme (z.B. XP, SP und TNT/Linux).
WinGT unterstützt keine Programmierschnittstelle für Remote-Programe, wie dies bei GP der Fall ist.
* Der Betrieb
Es wird spannend, freuen Sie sich auf Ihre ersten Schritte in Packet Radio !
Lesen Sie die Dokumentation Ihres Packet-Programmes gut durch und stellen Sie ein sechsstelliges Rufzeichen ein, unter dem Sie in Zukunft erreichbar sein wollen. Am besten nehmen
Sie eine der folgenden Kombinationen aus [B]uchstaben und [Z]iffern, damit Ihr Call ( Rufzeichen) von möglichst vielen Programmen akzeptiert wird:
BZBBB
BBZBBB
BBZB
BBZBB
Nun schalten Sie auf den Monitor, auf dem Sie alle Aktivitäten auf dem Funkkanal beobachten könen. Bei den meisten PR- Programmen funktioniert dies mit
Alt-M
Am besten schauen Sie jedoch in der jeweiligen Dokumentation nach.
Jetzt sehen Sie die reine Form des Übertragungsprotokolls. Z.B. könnte dort folgendes stehen:
fm R7JAN to K1DOM ctl I01^ pid F0
Hallo Dominik !
Sie sehen nun, wer welchen Text zu wem sendet. In diesem Beispiel sendet die Station R7JAN (fm steht für from, engl.: von) an die Station K1DOM (to , engl.: an) den Text "Hallo Dominik !".
Sie sehen schon: Es ist gefährlich, vertrauliche Informationen über PR zu verschicken, da jeder das mitlesen kann, was Sie senden.
Bevor es nun aber richtig losgeht, ist es wichtig zu wissen, daß man mit jedem Packet- Programm mehrere Verbindungen zu verschiedenen Stationen gleichzeitig aufbauen kann. Bei der
Einteilung dieser Verbindungen wird von Kanälen gesprochen, die Sie allerdings nicht mit den Funkkanälen verwechseln dürfen. Mit jedem Kanal in Ihrem PR-Programm können Sie je
eine Verbindung zu einer anderen Station aufbauen. Im Gegensatz zu den Funkkanälen handelt es sich hier aber nicht um verschiedene Frequenzen, es läuft alles auf einem Funkkanal
ab.
Wenn Sie Lust haben, können Sie sich mit jedem Sysop unterhalten, dessen Call hinter 'fm' auf dem Monitor-Kanal erscheint. Connecten Sie diese Station, stellen Sie also eine
Verbindung her. In den meisten Programmen funktioniert dies, indem Sie erst einen Kanal auswählen, und dann z.B .
Alt-C
drücken. Geben Sie das gewünschte Call ein. In den meisten Fällen wird nun der sogenannte Connect-Text (C-Text) gesendet. Danach können Sie sich mit dem Sysop per Tastatur
unterhalten.
Wenn Sie die Verbindung wieder trennen wollen, führen Sie einen Disconnect aus, meist funktioniert dies mit
Alt-D
Da dies lediglich eine Einführung in Packet Radio darstellen soll, werde ich im Folgenden nur sehr kurz auf die Syntax der Befehle von Mailboxen und Digipeatern eingehen. Fast alle
dieser Systeme bieten allerdings auch ein umfangreiches Hilfesystem, das meist mit H für Help (engl.: Hilfe) oder ? abrufbar ist.
Bei DieBox-/TheBox-kompatiblen Systemen bekommt man eine Liste der neuen Mails seit dem letzten Login mit dem Befehl C(heck). In diesem System sind die Mails in Rubriken
aufgeteilt, damit kein Durcheinander entsteht. Eine Liste der aktuellen Rubriken erhält man mit
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pg_0006
dem Befehl
DIR
Eine Liste der Mails einer Rubrik kann mit dem Befehl
L
angefordert werden. Ohne Angabe eines Bereiches erhält man die neuen Mails seit dem letzten Login für diese Rubrik. Als Bereich kann man die Nummer der ersten Mail, die angezeigt
werden soll, mit einem Bindestrich ( - ) mit der Nummer der letzten Mail abgrenzen. Die Angabe der letzten Mailnummer ist nicht unbedingt nötig, sie kann also auch weggelassen werden,
sodaß es dann z.B. heißt:
L SOFTWARE 178-
Hier würde die Mailbox eine Liste aller Dateien der Rubrik
SOFTWARE
ab der Mail mit der Nummer 178 anzeigen.
Ist eine Mail gefunden, die man gerne lesen möchte, so kann diese mit dem R(ead)-Befehl gelesen werden. Die Syntax lautet:
R
. Beim Bereich gilt die gleiche Regel wie beim L (ist)-Befehl.
Die FBB- Mailbox erwähne ich deshalb nicht, weil sie erstens ein gutes Hilfesystem bietet (mit
? HELP
abrufbar) und zweitens würde eine Beschreibung der Funktionen den Rahmen dieser Einsteiger- Dokumentation sprengen, da sie sehr umfangreich sind.
Node-Befehle kommen hier deshalb nicht zur Sprache, weil diese meist im Connect mit dem Node mit
H
oder
Help
abgerufen werden können. Außerdem ist die Bedienung der verschiedenen Systeme fast gleich:
C
zum Connecten,
MH
oder
M
für die Mheard- Liste.
* Die Kosten für eine Packet-Radio-Anlage für den CB-Funk betragen...
... a ) bei einem 40-Kanal-FM-Funkgerät, Balkonantenne, ca. 10 Meter Antennenkabel (RG58)
und Packet-Radio-Minimodem: ca. 230-295 DM ( 116-149 Euro).
.. b ) bei einem 80-Kanal-Funkgerät, die übrige Ausstattung wie a): ca. 305-375 DM
(154- 189 Euro).
... c) wie a ) jedoch mit einem TNC anstelle eines Minimodems: ca. 495-640 DM
(249-323 Euro).
... d ) wie b ) jedoch mit einem TNC anstelle eines Minimodems: ca. 570-720 DM
(287-363 Euro).
Wird ein Netzgerät benötigt, dann erhöhen sich die Preise noch um ca. 30-50 DM (16-26 Euro).
Ein kleines "Packet-Radio"-Lexikon:
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AX.25-Übertragungsprotokoll
Name
Beschreibung
---------------------------------------
RRa
bereit zum Empfang
RNRa
nicht bereit zum Empfang (Speicher voll)
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pg_0007
REJa
Paket nicht akzeptiert
UI
unprotokollierte Informationen
DM
Verbindung besteht nicht
SABM
Aufforderung zum Verbindungsaufbau
DISC
Aufforderung zum Trennen der Verbindung
UA
Bestätigung eines nicht numerierten Paketes (SABM,DISC)
FRMR
Protokoll Fehler
Iab
Informationen
?ccH
nicht definierter Typ
Hierbei bedeutet:
a = Nummer des nächsten erwarteten Paketes
b = Nummer dieses Paketes
cc = Hexadezimal Zahl
Ein weiteres Zeichen gibt die verwendete Protokollversion und das
Poll/Final sowie das Command/Response Bit an:
! = P/F Bit in Protokollversion 1
^ = Kommando Paket in Protokollversion 2 ohne Poll Bit
+ = Kommando Paket in Protokollversion 2 mit Poll Bit
- = Antwort Paket in Protokollversion 2 mit Final Bit
v = Antwort Paket in Protokollversion 2 ohne Final Bit
Das Protokoll Identifikationsfeld wird in hexadezimaler Form ausgegeben.
* Mikrofonbelegung
Anschlußbelegung für verschiedene Funkgeräte
(nach Herstellerangaben ohne Gewähr)
Geräte mit 4 poligem runden Mikrofonstecker ( Jap 4 ):
Alan, Albrecht, Abrecht4200, Asrtracom, Jackson, Kaiser, Midland, Midland4012
Stift 1: (MIC) braun
Stift 2: (GND) blau
Stift 3: offen, also nicht belegt
Stift 4: (PTT) orange
auf der Rückseite: 3,5 mm Klinkenstecker zum Lautsprecher, in
AlbrechtP1000, Danita640, Kaiser9040, Stabo5012, President, Uniden
Stift 1: (GND) blau
Stift 2: (MIC) braun
Sift 3: (PTT) orange
Stift 4: (AUDIO) grün
Geräte mit 6 poligem runden Mikrofonstecker ( Jap 6 ):
Albrecht, Jackson neu, Maxon, Midland, President
Stift 1: (MIC) braun
Stift 2: (AUDIO) grün ***** ACHTUNG: Anmerkung *****
Stift 3: (PTT) orange
Stift 4: offen, also nicht belegt
Stifte 5: (GND) blau
Leitungen grau, schwarz miteinander verbinden
***** ACHTUNG: Anmerkung *****
Es ist wegen dem NF- Pegel besser, die NF von der Geräterückseite zu beziehen, d.h ., den 3 ,5 mm Klinkenstecker zum Lautsprecher, innerer Kontakt verwenden.
Leitungsfarbe grün.
Geräte mit 5 poligem DIN-Stecker:
DANITA, Kaiser9018, Zodiak 144, M244, 2040
Stift 1: (MIC) braun
Stift 2: (GND) blau
Stift 3: (PTT) orange
Sift 4: offen, also nicht belegt
Stift 5: offen, also nicht belegt
Auf der Geräterückseite die NF beziehen, d.h., den 3,5 mm Klinkenstecker zum Lautsprecher, innerer Kontakt verwenden.
Leitungsfarbe grün.
Geräte mit 5 poligem DIN-Stecker:
DNT ( Formel1 )
Stift 1: offen, also nicht belegt
Stift 2: kann mit Stift 5 verbunden werden, gröer Lautstärk
Stift 3: (PTT) orange
Stift 4: (MIC) braun
Stift 5: kann mit Stift 2 verbunden werden, gröere Lautstärke
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pg_0008
******* Zur Beachtung:
Es kann auf den externen Lautsprecheranschluß verzichtet werden, wenn die NF am DIN-Stecker mit Stift 5 verbunden wird. Stift 2 mit Masse ( blau ) verbinden. Der Vorteil ist nun, daß man
sein eigenes Signal und das der Gegenstation leise mithören kann. Ist das nicht erwünscht, so kann immer nochder externe Lautsprecheranschluß Verwendung finden.
Die Verbindung 2 und 5 entfällt dann.
Auf der Geräterückseite die NF beziehen, d.h., den 3,5 mm Klinkenstecker zum Lautsprecher, innerer Kontakt verwenden.
Leitungsfarbe grün.
Geräte mit 5 poligem DIN-Stecker:
CB1000, TEAM
Stift 1: (MIC) braun
Stift 2: (GND) blau
Stift 3: (AUDIO) grün
Stift 4: (PTT) orange
Stift 5: offen, nicht belegt
Auf der Geräterückseite die NF beziehen, d.h., den 3,5 mm Klinkenstecker zum Lautsprecher verwenden. Leitungsfarbe grün.
Geräte mit 8 poligem DIN-Stecker:
DNT
Stift 1: (MIC) braun
Stift 2: offen, also nicht belegt
Stift 3: (PTT) orange
Sift 4: (GND) blau
alle weitere Stifte sind nicht belegt!
Auf der Geräterückseite die NF beziehen, d.h., den 3,5 mm Klinkenstecker zum Lautsprecher, innerer Kontakt verwenden.
Leitungsfarbe grün.
Geräte mit 5 poligem DIN-Stecker:
ALAN100D
Stift 1: (MIC) braun
Stift 2: (PTT) orange
Stift 3: offen, nicht belegt
Stift 4: (GND) blau
Stift 5: (Audio) grün
Geräte mit 5 poligem DIN-Stecker:
Danita440
Stift 1: offen, nicht belegt
Stift 2: (GND) blau
Stift 3: (PTT) orange
Stift 4: (MIC) braun
Stift 5: (AUDIO) grün
Geräte mit Modular Stecker ( Western Bell, wie teilw. am Telefon ):
Stabo
Stift 1:
Stift 2:
Stift 3:
Stift 4: (GND) blau
Stift 5: (MIC) braun
Stift 6: (PTT) orange
Stift 7: (AUDIO) ***** ANMERKUNG *****
Stift 8:
***** ANMERKUNG ***** Die NF, also das Audio Signal nicht am Stift 7 abnehmen, da der Signalpegel wahrscheinlich nicht ausreichen wird. Am besten wird das NF-Signal dort
abgenommen, wo der externe Lautsprecheranschluß ist.
Der Klinkenstecker mit 3,5 mm wird so angeschlossen, daß die grüne Leitung mit dem inneren Kontakt verbunden ist.
Achtung: Bei manchen Handies ist der Batteriesparmodus eingeschaltet; um einen reibungslosen PR-Ablauf zu gewährleisten sollte dieser Modus ausgeschaltet werden!
Ferner gibt es Rechner, bei denen ebenfalls die serielle Schnittstelleaktiviert werden muß; so z.B. der Sharp PC3100.
Es empfiehlt sich, beim Montieren des Kabels und der Stecker einen Schrumpfschlauch zu verwenden.
Quelle: PC-COM-Funkmodem (ANSCHLUß.TXT)
(...Wird in der nächsten Ausgabe des CB-PR-MK Info-Briefes fortgesetzt...)
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Veranstaltungshinweise und Termine:
Termine des CB-PR- MK:
29.11.02:
Wir diskutieren über mögliche Gesundheitsgefahren des Mobilfunks.
Gastredner: Hermann Reyher, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat Kierspe.
Dez.02:
Weihnachtsferien.
Vorschau 2003:
a) Tagesfahrt in die Kaiserstadt Aachen
b ) Winkel - Winkelwaage - Senkblei: Wir haben keine
"geheimnissvollen" Gäste...
Termin der Funkgemeinschaft Colonia:
Marc Thomas Grüning; FGC - Öffentlichkeitsarbeit; Neue Landstraße 2;42477 Radevormwald
Am Freitag, 06. Dezember 2002, veranstaltet die Funkgemeimschaft COLONIA ein Nikolauskegeln mit kleinen Überraschungen. Das Kegeln findet in der Pizzaria .Bella Italia.,
Schloßmacherstraße 4 - 5 (Fußgängerzone) in 42477 Radevormwald statt. Kegelbeginn ist um 16:45 Uhr und endet um 18:45 Uhr. Danach wird dann zusammen in gemütlicher Runde zu
Abend gegessen. Uns stehen zwei Bahnen zur Verfügung, da aber auf der Kegelbahn nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung der Teilnehmer mit
Angabe der Personenanzahl. Die Teilnehmergebühr beträgt 1,-- . pro Person.
Einweisungen erfolgen über den Kanal 38 FM. Schriftliche Anmeldungen schickt Ihr bitte an die oben genannte Adresse oder faxt sie an folgende Nummer: 02195 14539.
Die Funkgemeinschaft COLONIA freut sich auf Eure Teilnahme an dieser Veranstaltung und verbleibt bis um 06. Dezember. Mit 55 & 73 (& 88)    Der
FGC- Vorstand
Termin der DFA:
Frühjahrstagung 2003 beim „Frankenwälder CB-Club" in 95213 Münchberg / Oberfranken
Näheres zu erfragen bei der DFA:
Bundesgeschäftsstelle der DFA e.V .
H. Westermann
Helmholtzstr. 11
D-34127 Kassel
Tel./Fax: 0561-893742
Internetadressen zum Thema "CB-Funk":
Die Adresse des CB- PR-MK:
http://www.dqb656.de/cb-MK.htm
Die Adresse der Deutschen Funk Allianz e.V.:
http://www.deutsche-funk-allianz.de/
Die Adresse von Wolfgangs Funkmagazin:
http://funkmagazin.bei.t-online.de/
Die Adresse von Jen's Funkerterminseite:
http://www.funkertreffen.net/
Die Adresse des CB- Funk- Vereins Aachen 1985 e.V .:
http://www.cbv-aachen.de/
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pg_0010
Die Locatorkarte des Märkischen Kreises
und die CB-PR-MK-Node-Stationen:
Rufzeichen
Locator
Ort
Sysop
Name
QRG
CB- PR-MK-
Mitglied
ja
Nein
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------LE0NOD
JO31TI
Iserlohn-Letmathe
LE0ME
Markus
25
X
DNO656
JO31TG
Lüdenscheid-Nord
DQB656
Hans-Werner
25
X
T0NOD/DNO576
JO31TH
Altena- Drehscheid
T0TO
Thorsten
25
X
DNO423
JO31TF
Lüdenscheid-Stüttinghsn.
DQB423
Bernd
25/77
X
DIG423
JO31TF
Lüdenscheid-Mitte
DQB423
Bernd
25
X
Eine Sonderstellung nimmt die T0NOD ein: Der Sysop ist zwar nicht Mitglied im CB-PR-MK, allerdings ist die Node unter DQB423/Bernds Mitverwaltung.
Hinzugekommen ist der Digipeater DIG423. Er läuft zur Zeit noch im Testbetrieb. Ob der QTH Bestand haben wird, zeigt sich im Laufe der Zeit.
Geplant ist außerdem ein Internetgateway, welches auf der QRG 25 laufen wird. Zur Zeit wird von uns das Internetgateay MK1NOD in Iserlohn zum Einstieg benutzt, welches wir allerdings
aus Lüdenscheid nur über die T0NOD/DNO576 erreichen können.
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pg_0011
Im Internet „gefunden":
Offener Brief!
An die Mitgliedsvereinigungen
und deren angeschlossene Mitglieder
des DAKfCBNF.e.V.
Wie lange sollen die CB-Funkerinnen und CB- Funker in Deutschland noch an der Nase herum geführt werden. Ich habe aus den Internet den Bericht des Ehrenvorsitzenden, Herr Ahne
vor der Deglegier-tenversammlung, über seinen Bericht zur Zusammenarbeit des DAKfCBNF und der DFA und der IF, sehr aufmerksam gelesen und komme zu folgenden Schluß.
Es wird einmal Zeit das der ehrenwerte Herr Ahne einmal vor seiner eigene Haustüre kehrt. Seine
Unterorganisationen sind im gleichen Zustand wie alle anderen Verbände. Die Unterorganisationen die sich da Arge, Interessengemeinschaft, Landesverband oder so ähnlich nennen
arbeiten mit ein Mann Vereinen. Der DAKfCBNF vertritt zwar offiziell 46 Regierungs-bezirke doch diese Delegierte die, die Regierungsbezirke vertreten, vertreten sich in den allermeisten
Fällen, nur selber. In den meisten Fällen haben die Delegierten keinen vernünftigen Verein im Rücken, die sie dazu legitimieren dieses Amt
(Delegierter) auszuüben. Ja selbst die Wahlen zu den einzelnen Ämter, in den Unterorganisationen sind manipuliert und teilweise fingiert. Zu deutsch, sie sind nicht gewählt sondern
bestimmt oder durch Manipulation in ihren Ämter. Sie Herr Ahne schrecken doch noch nicht einmal vor Erpressung zurück. (Ich erinnere Sie einmal an Ungarn im Jahre 1990) Als Sie den
Präsidenten des DCBD e.V. auf seinem Zimmer, die Pistole auf der Brust gesetzt haben, mit den Worten: Zitat Anfang: .......Wenn du nicht damit einverstanden bist, das der DAKfCBNF
Mitglied in der ECBF wird werde ich....... Zitat Ende. Ich könnte das Zitat weiterführen, aber dann wäre ich wie Sie. Ich bin der festen Überzeugung, das Sie nie zugeben werden das dieses
Gespräch je statt gefunden hat. Aber da steht Aussage gegen Aussage, da es ja ein 4 Augengespräch zwischen uns beiden war. Ein anderes Beispiel: Ich hatte "Sie" in Ungarn, auf einen
Fehler in der DCBD Satzung aufmerksam gemacht, (den Sie bis dahin nicht gefunden hatten) was machten Sie ? Sie schrieben das Vereinsregister in Köln an und machten das
Registergericht darauf aufmerksam. Nur hatten Sie damit wenig Erfolg, da wir die Satzung schon geändert und eingereicht hatten. Aber das ist halt Ihr Stil, andere zu devalvieren. Es wird
an der Zeit das endlich einmal etwas für den CB-Funk getan wird und nicht gegen ihm. Der DAKfCBNF hat nach meiner festen Überzeugung mehr in Deutschland kaputt gemacht, als er
Nutzen gebracht hat. Das Recht das der DAKfCBNF für sich in Anspruch nimmt, hat jeder Verband in Deutschland. Ich fordere hiermit den Ehrenvorsitzenden des DAKfCBNF auf, alle
Vereinsregister seiner Unterorganisationen zu durchleuchten und das Ergebnis der Öffentlichkeit genauso preis zu geben wie er es von den anderen, Ihm nicht gut gesonnene
Organisationen, getan hat. Es könnte sonst ein anderer tun und das wäre sehr peinlich für den DAKfCBNF.
Dieter Contzen
Jupiter 01 AC
Adresse hinreichend bekannt.
Zu erreichen unter Email: Jupiter01ac@aol.com
(Quelle: http://www.cbv-aachen.de/kommentare.html)
*
ohne Kommentar kopiert und im Net gestellt. Die Zeilen sprechen für sich.
Dies ist eine weitergeleitete Nachricht
Von : <=== Regio-Net-DL ===> mail@regio-net-dl.de
An : Jupiter01ac@aol.com
Datum : Dienstag, 10. September 2002, 10:55
Betreff: Offener Brief an den ehem. DCBD-Präsidenten
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Sehr geehrter Herr Contzen,
ich übersende Ihnen im Auftrag von Jürgen Walter (DFD888) einen offenen Brief. Dieser Brief ist eine Antwort auf Ihren offenen Brief an die Mitgliedsvereinigungen und deren
angeschlossenen Mitglieder des DAKfCBNF vom 10. Juni 2002. Dieser Brief ist uns aufgrund der mangelnden Informationspolitik der AGDÜ (Arbeitsgemeinschaft Digitale
Datenübertragung), welches ein Gremium des DAKfCBNF im CB- PR ist, erst jetzt in die Hände gefallen.
=======schnipp============
Jürgen Walter
Von Schleifras Str. 20
36039 Fulda
An
Dieter Contzen "Jupiter 01 AC" Aachen
Betr.: Offener Brief an den ehem. DCBD- Präsidenten
Sehr geehrter Herr Contzen,
wir, die Sysopgemeinschaft Regio- Net-DL, haben Ihren offenen Brief an die Mitgliedsvereinigungen und deren angeschlossenen Mitglieder des DAKfCBNF e.V. im Internet gelesen.
Aufmerksam auf diesen wurden wir durch eine Einspielung eines Mailbox-Sysops in das CB-PR-Mailbox-Netz.
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pg_0012
Ich möchte uns hier kurz vorstellen. Wir sind eine Sysopgemeinschaft, die einen Zusammenschluß der Sysops untereinander bildet. Wir sind kein Verein und möchten auch nicht als
solcher dargestellt werden. Wir treten unter den Namen "Regio-Net-DL" auf und präsentieren uns im Internet unter der Adresse http://www.regio-net- dl.de der Öffentlichkeit.
Am 17.6.1995 gab es ein erstes "PR-Sysoptreffen" auf dem Inselsberg in Thüringen, wo der DAKfCBNF geladen hatte, um diverse Richtlinien für CB-PR festzulegen, welches grade per
Amtsblatt von der damaligen BAPT freigegeben wurde. Zu diesem war ich mit weiteren Sysop meiner Region anwesend .
Im Verlauf der Tagung, hat ein Franz Ahne und der Rest vom DAKfCBNF Dinge von sich gelassen, die schon auf Skepsis trafen. Das anschließende Protokoll, welches nicht dem
entsprach, was auf der Tagung wirklich abging, ließ mich erkennen, daß mit dem DAKfCBNF im CB-PR nichts zu bewegen ist. Die Vision eines Franz Ahne Chipkarten für Funkgeräte
einzuführen, die ein eindeutiges identifizieren des Funkgeräts ermöglichen, ist fern von jeder Realität und ließen damals schon auf gewisse wirtschaftliche Interessen schließen, die von der
breiten Tagungsmehrheit nicht getragen werden konnten. Auch heute noch, 7 Jahre später, visioniert er an diesen Gedanken bei diversen interen Veranstaltungen! Als im Nachhinein
bekannt wurde, daß diese Tagung von einer bekannten Zeitschrift gesponsert wurde, war es vorbei mit den Dachverbandsinteressen. Daß da eine bestimmte Software zwinglich in einem
Amtsblatt vorgeschrieben werden sollte, gab dem Dachverband aus meiner Sicht den Rest. Das der Schreiber einer solchen Software, die die Vorgaben alle erfüllte, zufällig an der
Tagung teilnahm wurde genau so verschwiegen (Dr.Ilg). Eine Abstimmung diesbezüglich fand keine Mehrheit, wurde aber im Tagungsprotokoll schlicht zufällig vergessen. Dies bewegte
mich einen Gedanken zu entwerfen, nachdem ich und anderere Sysops, die später diesem Gedanken folgen, ein funktionierendes CB- PR-Netz aufbauen können. Inzwischen ist das
Netzwerk soweit gewachsen, daß wir mit bestehenden Mitteln, weite Entfernungen überbrücken können. Im Laufe der Jahre haben wir keinerlei Hilfen und Unterstützung vom DAKfCBNF
und deren angeschlossenen AGDÜ (Arbeitsgemeinschaft Digitale Datenüberragung) erfahren. Nein, die Einrichtung AGDÜ wurde vom derzeitigen Sprecher Silvio Poser dazu
mißbraucht, um gegen uns zu agieren und Rufmord zu betreiben. Die AGDÜ und der DAKfCBNF dulden dieses Vorgehen des Sprechers seit 2 Jahren stillschweigend, so daß wir davon
ausgehen, daß dieses auch gewollt ist.
Nichts desto trotz habe ich mit Hilfe von vielen anderen Sysops, die sich meinem Gedanken angeschlossen haben, es geschafft im Laufe der Jahre ein Netzwerk zu bauen, welches die
User und Sysops miteinander verbindet. Die Ausdehnung erstreckt sich über mehrere Bundesländer hinweg.
Ich habe Ihren offenen Brief sehr interessiert gelesen. Er bestätigt das, was ich schon seit Jahren weiß, daß ein Franz Ahne dem Hobby CB-PR nur Schadet. ich finde es ist an der Zeit,
diesem entgegen zu treten und die Machenschaften des DAKfCBNF und des Ehrenvorsitzenden Franz Ahne aufzudecken. Die Sache mit den Rufzeichen hat der DAKfCBNF inzwischen
so versaut, daß jetzt eine nachträgliche Änderung nur bewirken würde, daß viele Leute sich dem Hobby CB-PR abwenden. Hier ist in Planung die Rufzeichenpflicht erneut und endgültig
wieder einzuführen. Diesmal so das es dem Dachverband wieder Gelder einspielt. Ebenfalls die Diskussion um 2 neue PR- Kanäle im alten 40-Kanal-Segment wegen der Schutzzonen
entbehrt jeder Grundlage, diese auf Kanal 6 und 7 zu legen, wo sich auch noch AM und neuerdings SSB tummelt. Als ob wir nicht schon genug Probleme mit Überreichweiten usw. haben.
Dann wieder der alte Fehler mit 10kHz Kanalabstand, was die Sache noch mehr erschwert. Hier sind "Experten" am Werk, die gelinde gesagt, Null Ahnung haben.
Die Interessen der CB-PR-User werden vom DAKfCBNF und deren AGDÜ nicht vertreten. Das Alibi-Forum AGDÜ wird nur dazu benutzt, um sich selbst darzustellen und zu präsentieren.
Vorzeigbare Ergebnisse, die einen Vorteil für CB-PR bringen, sind nicht vorhanden. Es wird seit Jahren hinter verschlossenen Türen über eine Sysoprichtlinie diskutiert, die Pflicht für alle
werden soll und kein Mensch haben will. Es haben andere einzelne Sysops, sowie Vereinigungen geschafft, ein funktionierendes System auf die Beine zu stellen, ohne irgendwelche
jahrelangen Diskussionen. Gibt es vorzeigbare Ergebnisse aus dem "Volk", dann werden diese von der AGDÜ aberkannt und schlecht geredet. Es wird sich in Dinge eingemischt und in
der Öffentlichkeit so dargestellt, als ob sie das bewirkt hätten, um sich mit fremden Federn zu schmücken..
In dem Artikel auf CB- Radio, wo Ihr offener Brief abgedruckt wurde, steht, daß sie noch weitere Informationen haben, welche die Öffentlichkeit interessieren wird. Wir möchten Sie bitten uns
diese Informationen zukommen zu lassen, damit wir ein weiteres Handeln und Vorgehen abwägen können. Weiterhin wäre eine offenlegung der angeblichen Mehrheiten des DAKfCBNF
für alle sicherlich sehr interessant, da wir lange schon der Meinung sind das da Mehrheiten vorgetäuscht werden, um weiterhin vor der Legislative als "Verhandlungspartner" auftreten zu
können. Wir sind ernsthaft nun gewillt den Täuschern und Zinkern diesen Zahn zu ziehen!
Mit kollegiallen Funkergrüen
73 55 de DFD888
Jürgen Walter
dfd888@regio- net-dl.de
=======schnipp============
Jürgen Walter
Von Schleifras Str. 20
36039 Fulda
(Quelle: http://www.cbv-aachen.de/berichte.html)
*
Diskussionsthema: Offener Brief des ehemaligen Präsidenten des DCBD e.V. vom Juni 2002.
Und auf den offenen Brief von Jürgen Walter (DFD888) aus Fulda Regio-Net-DL|
Sehr geehrter Herr Walter,
habe mich über Ihre Reaktion auf meinen offenen Brief sehr gefreut.
Anscheinend haben Sie das miterlebt was etliche Personen vor Ihnen ebenfalls
erleben mußten. Der DAKfCBNF lebt anscheinend nur von seinem
Ehrenvorsitzenden. Dieser macht und tut nur das was er für richtig hällt und
die Delegierten segnen sein Tun und Handeln nur ab. Dieser Herr versteht es
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pg_0013
Meisterhaft die zur Diskussion anstehen Probleme und Themen so zu
interpretieren, das alle (zu mindest im DAKfCBNF) glauben das seine
Interpretation richtig ist. Auch dann noch wenn dies gegen die Meinung der
Allgemeinheit geht. Das der Ehrenvorsitzender nicht vor Unehrenhafte
Handlungen zurück schreckt kann ich bestätigen und habe hierfür einige
Beispiele parat, zu denen ich hier öffentlich keine Stellung nehmen möchte.
Mir ist auch aus eigene Erfahrung, mit dem Ehrenvorsitzender bekannt, das er
sich gerne mit anderen Federn schmückt. Auch ist mir, wieder aus eigener
Erfahrung, bekannt das er Andere gerne vorschiebt, um sich dann als der
Retter in der Not zu präsentieren.
Die Satzung des DAKfCBNF legt dieser Ehrenvorsitzender so aus, wie es ihm
gerade paßt. Einschlägige Literatur einschließlich "Der eingetragene Verein"
von Sauter/Schweigen erscheinend im Verlag C.H.Beck, mit dem jedes
Vereinsregister in Deutschland arbeitet, hat in seinen Augen unrecht. Er hat
zum Thema Vereinsrecht seine eigene Meinung und damit basta.
Das vom Ehrenvorsitzenden des DAKfCBNF gerne schon einmal wichtige Dinge im
Protokoll vergessen werden, ist vollkommen normal und wenn sich dann doch der
Protokollschreiber nicht auf die von ihm gemachten Angaben einlät, wird
einfach ein neues Protokoll, von einem nicht autorisierter Protokollführer
geschrieben und zum Vereinsregister eingereicht. Natürlich wird das Ganze so
eingefädelt das keinerlei Rückschlüsse, auf die Mitwirkung des
Ehrenvorsitzenden zuschließen sind.( Lieder sind solche Machenschaften sehr
schlecht beweisbar. Sollte jemand es dennoch beweisen können, bleibt eine
solchen Handlungsweise straffrei, für den Verursacher. Andere die in dieser
Falle gelaufen sind, müten dann angezeigt werden. Unter anderem, wegen
Dummheit) So aktenkundig im Vereinsregister Düsseldorf Register Nr.:6846, der
Arge NRW.
Zitat aus Deinem Schreiben:
......da wir lange schon der Meinung sind, das da Mehrheiten vorgetäuscht
werden, um weiterhin vor der Legislative als "Verhandlungspartner" auftreten
zu können. Wir sind ernsthaft nun gewillt den Täuschern und Zinkern diesen
Zahn zu ziehen. <<< Ende des Zitat >>>>
Ich habe in meinem offenen Brief den Weg schon vorgegeben. Jemand muß sich
verpflichtet fühlen, alle Argen Interessengemeinschaften Landesverbände und
der Gleichen, nach zu kontrollieren, wer, wo, was an Mitglieder hat, um so
nach zu weisen das der DAKfCBNF nur ein einzige Ziele verfolgt.
die CB-Funker das Geld aus der Tasche zu ziehen.
( siehe Rufzeichen - Vergabe)
Dem ist nur entgegen zu wirken, wenn sich die CB-Funker einig sind und in
eine andere, <<< vielleicht noch zu schaffende Organisationsform>>> vereinen
und so mit, mit geballter Kraft auftreten können. Ob die CB-Funker hierzu
gewillt und überhaupt in der Lage sind, wage ich zu bezweifeln. Eine andere
Alternative gibt es aber auch nicht. Also kann der DAKfCBNF weiter machen wie
bisher und andere Verbände und Vereine defamieren sowie Lügen verbreiten.
Dieter Contzen
Jupiter 01 AC
*
Nachrichten aus dem Internet:
Rechtsverordnung zur "10-Watt-Regelung" in Kraft getreten
Betreiber ortsfester Funkanlagen mit einer effektiven Strahlungsleistung (EIRP) von 10 Watt und mehr müssen für ihre Anlage eine sogenannte "Standortbescheinigung" der
Regulierungsbehörde einholen. Dies geht aus der "Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder" hervor, die am 28. August 2002 in Kraft
getreten ist.
Bisher war dieses Verfahren lediglich in einer Verwaltungsanweisung geregelt, die für die Betreiber der Funkanlagen keine unmittelbare Rechtswirkung hatte. Durch die Festlegung als
Rechtsverordnung ist diese Regelung jetzt für alle betroffenen Senderbetreiber verbindlich.
In der Standortbescheinigung legt die RegTP einen Sicherheitsabstand rund um die Antenne fest, den Personen einhalten müssen, damit sie durch elektromagnetische Strahlung nicht zu
Schaden kommen. Von dieser Regelung können auch CB-Funk-Anlagen betroffen sein, wenn sie an einer leistungsfähigen Antenne betrieben werden. Ob eine Funkanlage die
10-Watt-EIRP-Grenze überschreitet, kann mit Hilfe entsprechender Software berechnet werden. Ein geeignetes Programm ist z.B . "EMVUCALC", das im Internet unter
www.qsl.net/dh7uaf/emvu.htm heruntergeladen werden kann. Eine Online-Berechnung ist unter www.qsl.net/darc-25/vfg1.htm möglich.
Wenn an einem Standort bereits Funkanlagen betrieben werden und durch eine neu hinzukommende Funkanlage die Gesamtstrahlungs-leistung von 10 Watt EIRP überschritten wird,
dann muss für die neue Funkanlage in jedem Fall eine Standortbescheinigung eingeholt
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pg_0014
werden, unabhängig von der effektiven Sendeleistung der Anlage.
Standortbescheinigungen für Funkanlagen unter 30 MHz können formlos bei der zuständigen RegTP-Außenstelle beantragt werden. Dem Antrag müssen Zeichnungen des Gebäudes mit
der Antennenanlage in Seitenansicht und Draufsicht, ein Lageplan mit den angrenzenden Grundstücken sowie Diagramme der verwendeten Antenne beigefügt werden.
Für das Ausstellen einer Standortbescheinigung erhebt die RegTP Gebühren. Die Bearbeitung eines Antrags kostet 72 Euro, jede zu bewertende Antenne 93 Euro (im Falle einer
Funkanlage mit einer Antenne also insgesamt 165 Euro.) Wenn in Ausnahmefällen Messungen vor Ort erforderlich sind, erhebt die RegTP zusätzlich Stundensätze für das Personal und
den Einsatz des Messfahrzeugs.
Diese Regelung gilt nicht für Funkanlagen, die vor dem 20. August 1997 in Betrieb genommen und seitdem technisch nicht verändert wurden. Sie gilt auch grundsätzlich nicht für
Amateurfunkanlagen. Funkamateure dürfen die Schutzabstände selbst berechnen und müssen dies der Regulierungsbehörde in Form einer "Selbsterklärung" mitteilen.
Der vollständige Wortlaut der Rechtsverordnung ist auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums unter www.bmwi.de/Homepage/download/telekommunikation_post/BEMFV-VO.pdf zu
finden.
- wolf -
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*
Powerline: RWE wirft das Handtuch
Der Energiesorgungskonzern RWE stellt am 30. September 2002 seine Powerline-Aktivitäten ein. Dies bestätigte ein Sprecher des Essener Unternehmens. Die Tochterfirma "RWE
Powerline" wird aufgelöst. Für die 34 Powerline-Mitarbeiter wird nach Angaben von RWE "eine Weiterbeschäftigung in anderen Konzernbereichen geprüft".
Als Grund für die Einstellung des Powerline-Angebots nennt RWE "unvorhersehbare technische Entwicklungen". Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 seien mehr
Frequenzen für Sicherheitsdienste reserviert worden. Für Powerline-Anwendungen hätten deshalb nicht mehr genügend zusammenhängende Frequenzbereiche zur Verfügung
gestanden. Außerdem - so RWE - habe es technische Probleme mit den Powerline-Modems der Schweizer Firma Ascom gegeben. Ascom hingegen bestreitet, dass es solche technischen
Probleme gibt.
RWE war erst vor einem Jahr in den Powerline-Markt eingestiegen. Bis Ende 2002 wollte das Unternehmen 120.000 Kunden für Powerline gewinnen. Die Kundenzahlen blieben jedoch
weit hinter den Erwartungen zurück: Bis zum Frühjahr 2002 sollen sich lediglich 2000 Kunden für einen Powerline-Anschluss bei RWE entschlossen haben..
Die einzigen verbleibenden Firmen, die in Deutschland noch Powerline- Dienste anbieten, sind die Energieversorgungsunternehmen EnBW ( Karlsruhe) und MVV (Mannheim).
Powerline war in die Kritik von Funkanwendern geraten, weil durch diese Technologie (Hochfrequenzübertragung auf ungeschirmten Stromleitungen) andere Funkanwendungen
erheblich gestört werden können.
- wolf -
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Funkamateure protestieren gegen EMV- Beiträge
Der "Runde Tisch Amateurfunk" (RTA) hat in einem Schreiben an das Wirtschaftsministerium gegen die Festsetzung der EMV-Beiträge protestiert. Der RTA fordert eine Aufschlüsselung,
aus der hervorgeht, wie sich Beitragshöhe von 20,84 Euro für Funkamateure zusammensetzt. Er bezweifelt auch, dass die Aufteilung der EMV-Gesamtkosten auf die einzelnen
Nutzergruppen gerecht erfolgt ist. Das Wirtschaftsministerium erklärte dazu, dass es die Einwendungen der Funkamateure vor dem Versand der Beitragsbescheide "überdenken" werde.
Wie das FUNKMAGAZIN bereits berichtete, erhebt die Regulierungsbehörde rückwirkend für die Jahre 1999, 2000, 2001 und für das laufende Jahr 2002 zusätzlich zu den bestehenden
Frequenznutzungsbeiträgen sogenannte EMV-Beiträge. Für CB-Funker beträgt dieser zusätzliche Beitrag 4,01 Euro pro Jahr, für Funkamateure 20,84 Euro/Jahr.
Von CB-Funk-Vereinigungen liegen zu diesem Thema bisher keine Stellungnahmen vor.
Die Beitragsbescheide für die EMV-Beiträge werden voraussichtlich im November dieses Jahres versandt.
- wolf -
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Burkhard Heid mit Schlaganfall in Klinik eingeliefert
Der Gründer von "CB-Radio", der 49-jährige Burkhard Heid, ist am 7. September 2002 mit einem Schlaganfall in das "Krankenhaus der Barmherzigen Brüder" in Trier eingeliefert worden.
Dies bestätigte die Klinik auf Anfrage.
Nach Angaben aus dem Bekanntenkreis von Burkhard hat der Schlaganfall zu einer halbseitigen Lähmung geführt. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand liegen uns zur Zeit nicht
vor.
Bereits im August dieses Jahres hatte Burkhard aus gesundheitlichen Gründen die Leitung von "CB-Radio" niedergelegt.
- wolf -
Weitere aktuelle Informationen und Meinungen dazu im FUNKFORUM unter dem Titel "Rebell auf Intensiv"
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*
USA: 15 Monate Gefängnis für Funk-Chaoten
Rauhe Sitten in den USA: Ein Gericht in Florida hat einen CB-Funker zu 15 Monaten Gefängnis und 25.000 Dollar Geldstrafe verurteilt, weil er ohne Lizenz gefunkt und mutwillig den
Amateurfunkverkehr gestört hatte.
Der 60-jährige CB-Funker war für schuldig befunden worden, in vier Fällen ein Funkgerät ohne Genehmigung betrieben zu haben und in weiteren vier Fällen den Amateurfunkverkehr
vorsätzlich und böswillig gestört zu haben. Zeugen sagten aus, dass der Beschuldigte bereits drei Jahre lang den Funkbetrieb einer örtlichen Amateurfunkgruppe gestört habe,
vorwiegend in 2 -Meter- und 10-Meter-Amateurfunkband.
Das Gericht ordnete außerdem an, dass der Verurteilte nach Verbüung seiner Haftstrafe ein Jahr lang unter Führungsaufsicht gestellt wird und während dieser Zeit kein Funkgerät
besitzen darf.
Der Verurteilte mußte seine Strafe sofort antreten. Er wurde nach Angaben von Prozessbeobachtern in Fesseln und Beineisen aus dem Gerichtssaal geführt. (Quelle: ARRL u.a.)
- wolf -
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DFA-Herbsttagung in Waldkirch/Buchholz ( Rückblick)
Am Samstag, dem 21. September 2002 fand in Waldkirch-Buchholz (Schwarzwald) die Herbsttagung der Deutschen Funk- Allianz (DFA) statt. Ausrichter war der Freizeit-Hobbyclub
Kollnau e .V.
An der Veranstaltung nahmen 13 Delegierte teil. Insgesamt waren etwa 25 Personen anwesend. Als Gäste waren der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß (CDU) und die
FDP-Kreisvorsitzende Tilla Deter sowie der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Waldkirch-Buchholz erschienen. Ein Vertreter der SPD hatte kurzfristig aus Termingründen
abgesagt. Die ECBF war durch ihren Vizepräsidenten Dieter Löchter vertreten. Für die Presse berichteten Horst Garbe und Henning Gajek (vth).
Peter Weiß wies darauf hin, dass er den CB-Funkern gern als politischer Ansprechpartner zur Verfügung stehe.
Burkhard Heid (CB-Radio) teilte in einem Grußwort mit, dass er es sehr bedauere, aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Tagung teilnehmen zu können. Die DFA sei nach seiner
Überzeugung ein Verband, dessen Bestehen in Deutschland dringlich und notwendig ist. Die bisherige Arbeit habe sich "als ein Erfolg für die Gesamtheit der deutschen CB-Funker
ausgezeichnet." Gleichzeitig erklärte er, dass er sich aufgrund seiner Krankheit endgültig "aus der gesamten CB-Politik" zurückgezogen habe.
Bei den Neuwahlen des DFA-Präsidiums wurde der amtierende Präsident, Randolph Rauer, in seinem Amt bestätigt. Als 1 . und 2 . Beisitzer wurden Uwe Walter und Inge Rödiger gewählt.
Der Funkclub Leinetal e.V. stellte einen Antrag, der eine mögliche Zusammenarbeit mit dem DAKfCBNF zum Inhalt hatte. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Der Vorsitzende
der DFA, Harald Westermann, erklärte zu diesem Thema, dass einer Zusammenarbeit mit dem DAKfCBNF seitens der DFA nichts im Wege stehe. Eine Mitgliedschaft im DAKfCBNF schloß
Harald Westermann jedoch aus.
Inge Rödiger und Thomas Katz berichteten über Hilfsaktionen von CB-Funkern aus dem Großraum Hannover für Hochwasser-Geschädigte in Dresden. Zahlreiche Hilfslieferungen seien
schon nach Dresden geschickt worden, weitere sind geplant.
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pg_0016
Der Technik- und Rechts-Experte der DFA, Mathias Czaya referierte zu den Themen SSB und EMV-Beiträge. Er beklagte, dass SSB-Empfänger in CB-Geräten oft von minderer Qualität
seien. Die Industrie sei nicht bereit, Geräte mit besseren Empfängern auf den Markt zu bringen. Er regte ein Selbstbauprojekt an, bei dem mit handelsüblichen Bauteilen ein hochwertiger
SSB-Empfänger selbst erstellt werden kann. Diese Projekt soll nach Fertigstellung der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
In Sachen "EMV-Beiträge" erklärte Mathias Czaya, dass man zunächst die Beitragsbescheide abwarten werde. Die Möglichkeit einer Klage werde man sich offen halten. (Anm. d. Red.:
Das Wirtschaftsministerium hatte im August dieses Jahres festgelegt, dass CB-Funker rückwirkend ab 1999 einen EMV-Beitrag von 4,01 Euro pro Jahr zahlen müssen.)
Dieter Löchter berichtete über die Aktivitäten der Europäischen CB-Föderation (ECBF). Dort versuche man nach wie vor, langfristig eine Erhöhung der Sendeleistung im CB- Funk
durchzusetzen. Dazu sei es z.B. erforderlich, dass Radio- und Fernseh-Empfangsanlagen eine entsprechend hohe Störfestigkeit aufweisen. Entsprechende Normen seien vom
europäischen Normungsinstitut ETSI auf den Weg gebracht worden.
Die nächste Tagung der Deutschen Funk-Allianz wird im Frühjahr 2003 in Münchberg (Bayern) stattfinden. Ausrichter ist der Frankenwälder CB-Club.
- wolf -
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*
Gefahr für 70-cm-AFu-Band durch neuen Satellitendienst?
Die südafrikanische Amateurfunkvereinigung SARL warnt vor einer möglichen Gefahr für das 70- cm-Amateurfunkband:
Für einen neuen Satellitendienst zur Erderkundung ("Earth Exploration Satellite Service" - EESS) soll auf der nächsten Weltradiokonferenz im Jahre 2003 (WRC-2003) ein 6 Mhz breites
Segment im Frequenzbereich 420 bis 470 MHz bereitgestellt werden. Das geht aus einem entsprechenden Antrag an die WRC-2003 hervor.
Im Gespräch ist u.a. der Bereich 432 bis 438 MHz, der sowohl das 70-cm-Amateurfunkband als auch den 70-cm-ISM-(LPD-)Bereich umfasst.
Der für Satelliten relativ niedrige Frequenzbereich wurde deshalb gewählt, weil damit Bodenformationen besonders gut erfasst werden können. Die üblichen Sat-Frequenzen ab 1,3 GHz
sind dafür weniger geeignet, weil sie z.B. nicht in der Lage sind, dichte Wälder zu durchdringen.
Ob eine solche Frequenzzuteilung im 70-cm-AFu-Band tatsächlich erfolgen wird, ist fraglich. Bedeutende Fernmeldeverwaltungen, darunter die der USA, haben sich gegen eine
Ansiedelung des neuen Satellitendienstes in diesem Bereich ausgesprochen.
- wolf -
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Ab 1. Oktober Pflicht: CB-Mobilfunkgeräte mit "e "-Kennzeichnung
(aktualisierte Fassung vom 02.10.2002)
Ab 1. Oktober 2002 dürfen nur solche elektrischen und elektronischen Kfz-Einbauteile in Verkehr gebracht werden, die neben dem CE- Zeichen auch eine "e"-Kennzeichnung aufweisen.
Davon sind auch CB-Mobilfunkgeräte betroffen. (Wir berichteten bereits im vergangenen Monat ausführlich über diese Regelung.)
Die deutschen CB-Funk-Anbieter haben inzwischen Mobilgeräte mit "e"-Kennzeichnung auf den Markt gebracht:
Alan/Albrecht bietet die Modelle Albrecht AE 4090, AE 4190, AE 5090 und AE 5290 mit "e"-Kennzeichnung.
Stabo Elektronik liefert die Mobilgeräte der xm 3...- und xm 5 -Serien sowie die Freisprecheinrichtung VOX-Mike mit dem "e "-Zeichen aus.
Das "e-Zeichen" besteht aus einem Rechteck, in dem sich der Buchstabe "e" und eine Ziffer mit der Länderkennung befinden (Deutschland hat die Ziffer "1 ").
- wolf -
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pg_0017
"e"-Zeichen: Wirrwarr um Altgeräte
Ab 1. Oktober dürfen nur solche "elektrischen/elektronischen (Kfz-)Unterbaugruppen" (dazu zählen auch Mobilfunkgeräte) in Verkehr gebracht werden, die mit einem "e"-Zeichen
gekennzeichnet sind ( wir berichteten mehrfach).
In diesem Zusammenhang meldeten wir, dass "Altgeräte" ohne "e "-Kennzeichnung nach Auffassung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) nach dem 1 . Oktober 2002 nicht mehr in Kfz
eingebaut werden dürfen.
Das KBA teilte uns daraufhin mit, dass eine solche Festlegung über "Altgeräte" von ihm nicht getroffen worden sei, weil es dafür keine Rechtsgrundlage gäbe.
Unsere Meldung beruhte auf Angaben eines renommierten EMV- Fachmannes. In der Tat ist die Frage der "Altgeräte" ungeklärt und wird in Fachgremien kontrovers diskutiert.
Das KBA sieht sich nicht in der Lage, auf die Frage, ob Altgeräte ohne "e "-Zeichen nach dem 1. Oktober 2002 in Kfz eingebaut werden dürfen, eine verbindliche Antwort zu geben. Ein
leitender Mitarbeiter erklärte uns auf Anfrage, das KBA sei für diese Frage nicht zuständig.
Die Situation hinsichtlich der Altgeräte ist also zur Zeit unklar. Nach unseren Informationen werden sich möglicherweise auch noch das Verkehrsministerium und die RegTP mit der
Angelegenheit befassen.
- wolf -
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Böse Falle für den CB-Funker: „Die Standortbescheinigung":
Ein Kommentar
„Rechtsverordnung zur "10- Watt-Regelung" in Kraft getreten", so konnte der geneigte Leser soeben einen Beitrag aus Wolfgangs Funk-magazin lesen. Diese Rechtsverordnung kann, für
einen CB-Funker, der diese nicht kennt, ziemlich gefährlich werden. Nämlich dann, wenn ein CB-Funker eine neue Anlage auf einem Hausdach errichtet, wo schon eine weitere
Sendeantenne besteht. Der Gesetzgeber geht in der „Verord-nung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV)" grundsätzlich davon aus, daß,
wenn bereits eine Sendeanlage besteht zu der eine zweite, am selben Standort, hinzukommt, die „Gesamtstrahlungsleistung von 10 Watt (EIRP) erreicht oder überschritten wird."
Die Begriffsbestimmungen dieser Verordnung bauen aufeinander auf:
„ 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung
1. ist eine ortsfeste Funkanlage eine Funkanlage im Sinne des § 2 Nr. 3 des Gesetzes über Funkanlagen und Telekommunikationsendein-
richtungen, einschließlich Radaranlagen, die während ihres bestimmungsgemäen Betriebes keine Ortsveränderung erfährt,
2. ist eine ortsfeste Amateurfunkanlage eine ortsfeste Funkanlage im Sinne der Nummer 1, die gemä § 2 Nr. 3 des Amateurfunkgesetzes
vom 23. Juni 1997 ( BGBl. I S. 1494), das durch § 19 Abs. 3 des Gesetzes über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen
( FTEG) vom 31. Januar 2001 (BGBl. I S. 170) geändert worden ist, betrieben wird,
3. ist ein Standort ein Installationsort, an dem eine ortsfeste Funkanlage errichtet wurde oder errichtet werden soll; zum Standort gehören alle
Funkanlagen, die auf demselben Mast oder in unmittelbarer Nähe (die Sicherheitsabstände der einzelnen Antennen überlappen sich)
voneinander betrieben werden,
4. ist der standortbezogene Sicherheitsabstand der erforderliche Abstand zwischen der Bezugsantenne und dem Bereich, in dem die Grenz-
werte nach § 3 Satz 1 unter Einbeziehung der relevanten Feldstärken umliegender ortsfester Funkanlagen eingehalten werden,
5. ist die Bezugsantenne die Sendeantenne mit der niedrigsten Montagehöhe über Grund, die einen systembezogenen Sicherheitsabstand
erfordert oder aufgrund ihrer Charakteristik bei der Berechnung des standortbezogenen Sicherheitsabstands berücksichtigt werden muss,
6. ist der systembezogene Sicherheitsabstand der Abstand zwischen einer einzelnen ortsfesten Antenne und dem Bereich, in dem die
Grenzwerte nach § 3 Satz 1 eingehalten werden,
7. ist der kontrollierbare Bereich der Bereich, in dem der Betreiber über den Zutritt oder Aufenthalt von Personen bestimmen kann oder in
dem aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse der Zutritt von Personen ausgeschlossen ist,
8. ist der Betreiber diejenige natürliche oder juristische Person, die die rechtliche und tatsächliche Kontrolle über die Gesamtheit der Funk-
tionen einer Funkanlage hat."
Meine Fragen an den Leser hierzu lautet ganz einfach:
1. Alles verstanden?
2. Dürfen dann mehrere Antennenanlagen, ohne Standortbescheinigung, unmittelbar nebeneinander, auf einem Hausdach stehen?
DQB656/ Hans-Werne
r
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pg_0018
Von unserer Gründung:
Von links nach rechts: Bernd/ DQB423, Martin/ LE2ME, Michaela/ DQB656, Hans-Werner/ DQB656, Rebecca/ DKS3MK, Veith/ DKS2MK, Markus/
LE0ME
Das "allerletzte"
Aufforderungsrätsel
Heitere Umschreibung gegebener Begriffe, wobei das Verb in die Befehlsform gesetzt werden muß.
Beispiel: Ein kleines Gewässer wird aufgefordert, Bier zu machen; die Lösung ergibt eine Stadt am Rhein.
Lösungsweg: Kleines Gewässer = Bach / Bier machen = brauen -> Befehlsform: brau
Lösung: Braubach.
Aus den einzelnen Lösungsantworten sind die mit "^" gekennzeichneten Buchstaben so zusammenzusetzten, daß ein wichtiges Zubehörteil einer Funkanlage herauskommt.
1) Ein Stück Stoff wird aufgefordert, sauberzumachen --- wird zu einem Haushaltsgegenstand.
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _
^
2) Schlaf nicht, treuer Freund des Menschen --- wird zum Bewohner einer Hütte.
_ _ _ _ _ _ _ _
^
3) Geh' ganz schnell, schmale Brücke - wird zu einer Bühne für Mannequins.
_ _ _ _ _ _ _ _
^ ^
4) Das nasse Element wird aufgefordert zu stürzen - wird zu einer Sehenswürdigkeit in den Bergen.
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _
^
5) Der verlöschende Tag soll aus Korn Mehl machen - wird zu einer kirchlichen Handlung.
_ _ _ _ _ _ _ _ _
^ ^
Die Lösung: _ _ _ _ _ _ _
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Impressum: CB-PR-MK
CB- und Packetradiostammtisch "Märkischer Kreis"
- Veith Pandikow
Der Infobrief erscheint unregelmäig nach Bedarf.
V.i .S.d.P.: Hans-Werner Hoppe cb-pr-mk@dqb656.de
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