CB- und Packetradiostammtisch
"Märkischer Kreis"
Info-Brief 1/2002
------------------------------------
Inhaltsverzeichniss
Vorwort ............................................................................................................................................................2
Neues vom Stammtisch .................................................................................................................................2
Meldung über den CB-PR-MK im Internet ...................................................................................................3
Nachrichten aus dem Internet (CB-Radio) ..................................................................................................4
Nachrichten aus dem Internet (FM-Funkmagazin) .................................................................................... 10
Die Locatorkarte des Märkischen Kreises und die Packet-Radio-Stationen des CB-PR-MK........... 18
Quellenangaben zu den Nachrichtenmeldungen ...................................................................................... 19
Impressum .................................................................................................................................................... 19
Das "allerletzte" ........................................................................................................................................... 20
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0002
Vorwort
Mit diesem und weiteren Inforbriefen möchten wir, die Vorstandschaft des CB-PR-MK die organisierten und
Nichtorganisierten CB-Funker sowie Interessierte Bürger des Märkischen Kreises über allgemeine CB-Funk Themen
informieren.
Wir beabsichtigen mittels diesem und weiteren Infobriefen, neben aktuellen Themen des CB- und Packetradio
Stammtisches, die großen Verbände des deutschen CB-Funks vorzustellen.
Ebenfalls werden wir hier Meldungen zum Thema CB-Funk aus div. Quellen des Internets übernehmen, da nicht jeder
CB-Funker auch einen Internetanschluß hat.
Neues vom Stammtisch
"CB-PR-MK" ist gegründet
Lüdenscheid, 26.Mai 2002
Am Freitag, den 24.05. 2002 trafen sich im Kiersper Hotel-Restaurant "Untern den Linden" insgesamt 13 CB-Funker.
Zweck dieses Treffens war die Gründung eines CB-Funk und Packet-Radio-Stammtisches als nicht eingetragener Verein.
Unter den Anwesenden befanden sich, als angemeldete und gern empfangene Gäste u.a.
- Randolph Rauer, als Präsident der DFA( Deutsche Funk-Allianz/ Deutsches CB-Funk-Parlament),
- Harald Westermann, als Vorsitzender der DFA nebst Begleitungen.
Aufgrund des, in der Vorbesprechung festgelegten Wunsches sich einem der beiden Vereine anzuschließen, welche den
CB-Funk bzw. die CB-Funker in der politischen Öffentlichkeit vertreten, war es für die Gründungsmitglieder eine
Selbstverständlichkeit die Vertreter der DFA willkommen zu heißen.
Die DFA sieht sich, laut ihrer eigenen Satzung, in der Pflicht, die in der Bundestagsdrucksache 9/ 2274 festgeschriebene
Empfehlung Folge zu leisten und somit die CB-Funker in Form eines "Verbraucher-Schutz-Verbandes" offiziell zu vertreten.
Ebenso waren die CB-Funker über die Anwesenheit eines Amateurfunkers aus Gummersbach erfreut, der dem Stammtisch
seinen fachlichen Rat und seine Hilfe anbot. Der Stammtisch wird sehr gerne auf sein Angebot zurückkommen, stand
einhellig fest.
Es wurden allen Anwesenden nochmals die wesentlichen Ziele des Stammtisches, sowie weitere wichtige Auszüge aus
der Satzung vorgetragen.
In einer Rede hob Harald Westermann besonders hervor, daß die Mitglieder das wichtigste im Verein sind, und der
Vorsitzende der Auszuführende sei. Ohne eine Mitarbeit des einzelnen Mitglieds würde der Verein sehr schnell nur noch
aus dem Vorsitzenden bestehen.
Er machte ebenfalls sehr deutlich, daß, aus der Sicht der DFA, die rechtliche Situation des CB-Funks keineswegs sicher
sei. Aus Sicht der DFA ist das TKG (Telekommunikationsgesetz) nicht geeignet, um einen Nichtkommerziellen Hobbyfunk,
den CB-Funk, zu regelementieren. Amtsblattverfügungen seien ausschließlich ein Hinweis und kein Gesetz. Dieses müsse
sich der einzelne CB-Funker vor Augen führen.
Weiterhin gab er noch mancherlei guten Hinweis, der in der alltäglichen Vereinsarbeit wichtig ist.
Während der Versammlung trat ein weiterer Gast, Rolf-Dieter Eck, ebenfalls CB-Funker, dem Stammtisch als ordentliches
Mitglied bei.
26.05. 2002, DQB656, Hans-Werner
In der nächsten Ausgabe des Infobriefes erscheint ein Foto der Mitglieder sowie eine Mitgliederliste.
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0003
Meldung über den CB-PR-MK im Internet
28.05.2002 - Mit guter Arbeit in Lüdenscheid öffentliches Interesse hergestellt
KIERSPE/ LÜDENSCHEID (top) - In dem Willen neben Verbandspolitik auch soziales Engagement zu leisten, haben sich
auf Einladung von Veith Pandikow sieben CB-Funker aus dem Raum Lüdenscheid am 25. Mai mit dem Präsidenten und
dem Bundesvorsitzenden der DFA getroffen. Mit der Vorbereitung zur Gründung eines "Stammtisches" erhoffen sich alle
Beteiligten, einen Beitrag gegen der Verfall des CB-Funks zu leisten.
--------------------------------------------------------------------------------
Die "CB-Funker MK" (MK = Märkischer Kreis) tagten im Hotel "Unter den Linden" in Kiespe. Eingeladen hatte Veith
Pandikow, der in guter Zusammenarbeit mit Hans-Werner Hoppe den Grundstein für einen "Stammtisch" legte.
Damit zudem das allseits mangelnde Interesse in der Öffentlichkeit am CB-Funk und das aus der Bevölkerung gegenüber
diesem Nahbereichsmedium hervorgebrachten Negativbetrachten revidiert werden kann, verabredeten sich die sieben
CB-Funker dazu, mit einem "Stammtisch" für die sachrichtige Information der unmittelbaren Nachbarschaft zu sorgen.
Oftmals würde aus Unkenntnis der CB-Funk als gesundheitsgefährlich angesehen und sei damit den Strahlungen von
Sendemasten der Handys gleichgesetzt. Mit ihrer Arbeit wollen die CB-Funker im Märkischen Kreis zunächst aufklärende
Information vor Ort betreiben.
Wegen der konfusen Gesetzeslage wolle man auch in der bundesdeutschen Vertretungslandschaft tatkräftig mitarbeiten.
Deshalb bemühte man sich zeitig um die Anwesenheit kompetenter Personen aus dem CB-Vertretungsspektrum. Bei
diesem Treffen waren daher DFA-Präsident Randolph Rauer und DFA-Bundesvorsitzender Harald Westermann anwesend,
die mit Rat und Tat der kleinen, aber willensstarken Gruppe zur Seite standen. Seitens des für den Bereich des Märkischen
Kreises arbeitenden "Stammtisches" ist auch angedacht, die Mitgliedschaft in der DFA anzustreben. Jedenfalls ist das
sich gesetzte Arbeitsziel sehr breit gefächert, wie die Initiatoren verlauten liessen. Ein grosses Augenmerk werde jedoch
auf ein soziales Engagement in der Behindertenarbeit gelegt.
Während überwiegend der CB-Funk und seine von dessen Betreiber ausgehende gemeinnützige Arbeit von der Presse nicht
wahrgenommen ist, hat jedoch dieses Treffen in der Berichterstattung der "Westfälischen Rundschau" am 29. Mai mit
einem ausführlichen Artikel seinen Niederschlag gefunden. (siehe URL
http//www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.kierspe.volltext. php?id=280306&zulieferer=wr&rubrik=Stadt&kategorie=LOK®i
on=Kierspe )
Die CB-Funker aus dem Märkischen Kreis haben somit eindruckvoll unter Beweis gestellt, wie mit einer sachgerecht guten
und bestens geplanten Leistung die erforderliche Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden kann, um das bislang in der
Öffentlichkeit verloren gegangene Image des CB-Funks aufzupolieren. Wenn sich bislang viele CB-Ortsvereine über das
mangelnde Interesse der Medien an ihrer Arbeit aufgeregt haben, so sollten diese sich vielmehr fragen, welche Fehler sie
unternommen haben, damit das Desinteresse Bestand haben konnte.
Anstatt den vorgegebenen "dummen Sprüchen von Glaubenskriegern der CB-Landschaft" nachzueifern, haben die
"CB-Stammtisch-Jünger" aus Lüdenscheid/ Kiespe insbesondere langgedienten Vorsitzenden gezeigt, mit welchen
Arbeitsleistungen das Interesse der Öffentlichkeit zum Thema CB-Funk hergestellt werden kann. Auf dieser Schiene, so
bestätigend Harald Westermann, müsse weiter gefahren werden. "Nur durch sachrichtige Informationen kann man zukünftig
CB-Funker gewinnen". Und damit hat Westermann den Nagel auf die Antennenspitze geschlagen.
--------------------------------------------------------------------------------
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0004
Nachrichten aus dem Internet
I. CB-Radio - Luxemburg
24.04.2002 - Öffentlicher Aufruf der luxemburgischen Polizei für LKW-Fahrer
LUXEMBOURG-STADT (nim) - Die General Direktion der grossherzoglichen Polizei aus Luxembourg hat sich wegen
zunehmender Ereignisse mit einem öffentlichen Aufruf an alle durch das Land fahrende LKW-Fahrer gewandt. Da auch viele
Fernfahrer aus Deutschlad diese Route befahren, sollen sie hierdurch auch vorsorglich gewarnt sein.
--------------------------------------------------------------------------------
Wie auch BrummiFahrer berichteten, haben sich die Fälle von Diebstahl sehr stark gehäuft, so dass die Police wegen der
dringenden Gefährlichkeit in dieser Angelegenheit folgenden Aufruf veröffentlicht hat
A u f r u f __ an __ L K W - F a h r e r
Diebstähle in LKW`s
Seit Anfang Februar (2002) häufen sich Diebstähle in LKWs, welche auf Raststätten " Halt" machen.
Die Diebstähle ereignen sich zur Nachtzeit - hauptsächlich auf den Raststätten der Autobahn Brüssel - Luxemburg.
Die Täter sind bewaffnet und benutzen Lieferwagen als Tatfahrzeuge.
Sie scheuen sich nicht - auch von Fahrern besetzte - LKWs auszurauben.
Es ist Vorsicht geboten
Infos werden von der Polizei entgegen genommen
Tel 00352 - 4997-1
im Notfall Tel 113
Gute Fahrt
Ihre grossherzogliche Polizei
Police Grand Ducale
Gerade die zahlreichen CB-Funker unter den Brummi-Fahren sind angehalten, ihren Kollegen über Funk die Nachricht
weiter zu geben. Angesichts der Gefährlichkeit der Täter ist höchste Vorsicht geboten. Von Eigenmächtigkeiten wird
dringend abgeraten.
--------------------------------------------------------------------------------
23.05.2002 - Auch RWE gibt Powerline-Projekt auf
ESSEN (sk) - Dank vieler Bemühungen zahlreicher Aktivisten bröckelt es weiter an der Front der PLC-Anbieter. Nachdem
sich schon im vergangenen Jahr "E-ON" von seinem Powerline-Projekt verabschiedet hat, wird auch bei RWE hierfür bald
der Strom abgestellt sein. Grosses Aufatmen ist bei Funkaktivisten eingetreten.
--------------------------------------------------------------------------------
Zwar hat offiziell der Energiekonzern RWE für das Aus beim "Internet aus der Steckdose" keine Stellungnahme abgeben
wollen. Die Sprecherin für den Powerline-Bereich, Sabine Bertich, weigerte sich sogar, eine Mitteilung darüber abzugeben,
wie viele Kunden die verschiedenen Dienste wie beispielsweise " eHome" in Anspruch nehmen.
Durch gut unterrichtete Kreise allerdings wurde bekannt, dass "RWE-Powerline" allen Mitarbeitern bis Ende Juni gekündigt
werden soll. Für die studentischen Mitarbeiter sei dies schon erfolgt. Ferner habe man schon vor einigen Wochen die
Verträge mit den externen Callcentern aufgehoben, was der Aufhebung des
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0005
technischen Support der Bestandskunden gleich kommt.
Für die seit Dezember 2001 bekannt gewordenen Probleme "beim Haussegen" wird die Berufung von Carsten Knauer in die
Geschäftsführung angeführt. Dieser soll dem Vernehmen nach versucht haben, an die Passwörter von Mitarbeitern zu
gelangen. Seit Mitte Mai hatte man sich unter anderm deswegen einen Betriebsrat leisten müssen. Auch der
Datenschutzbeauftragte von RWE müsste angeblich schon in die Angelegenheiten mit eingreifen.
Über die Zukunft des Angebots verhandeln derzeit die Partner-Firmen von "RWE-Powerline". Das sind der Netzbetreiber
"Mediaways" (Güterloh) und der Gerätehersteller "Ascom" (Schweiz).
Aufgrund massenweise Proteste gegen Powerline in der Vergangenheit sahen sich die kommerziellen Anbieter in einer
Defensive. Schon im November 2001 hatte RWE seine Werbung und den Ausbau des PLC-Netzes vorerst eingestellt. Aus
Grund gab man damals an, Schwierigkeiten mit dem Modemhersteller Ascom zu haben. Rückfragen des " Kölner
Stadtanzeigers" zufolge bei "Ascom" bestätigten allerdings diese Behauptungen nicht.
Mitbewerber "E-ON" schien in dieser Frage mit mehr Ehrlichkeit aufzuwarten. Hier räumt man schon Ende des vergangenen
Jahres "Störanfälligkeiten der Technik" ein. Wie dort festgestellt und bekanntgemacht wurde, konnten Zweitgeräte wie ein
laufender Staubsauger die PLC-Übertragung empfindlich stören. Unter diesem Gesichtspunkt habe man sich entschieden,
die PLC-Aktivitäten einzustellen.
Umstritten war Powerline bei allen Funkaktivisten in ganz Europa. So hatte sich auch der Bundesverband DFA e.V. in der
politischen Ebene um die schützenden Interessen der CB-Funker stark gemacht. Die DFA beauftragte zeitig die in
Göttingen beheimatete "Nachrichtentechnik" von Mathias Czaja mit der Erstellung fachlicher Zeugnisse und stand mit der
politischen Ebene in ständigem Kontakt. Schon im Oktober 2001 teilte deshalb der Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil
seine Ansicht der DFA mit, dass er für PLC "keine Zukunft" mehr sehe.
In gemeinschaftlicher Kooperation wandten sich darüber hinaus zahlreiche Beschwerdeführer an den Petitionsausschuss
des Deutschen Bundestages. Die politisch beschlossenen technischen Grundlagen der "Bebenbestimmungen 30"
(Nebenbestimmungen 30 = NB30) erzeugten massenweise Proteste der Betroffenen. Die Hoffnung auf den Bundesrat,
dieser werde gegen diese Regelungen simmen, waren vergebens. Mit einer Änderung dieser Bestimmungen wollte man
mehr Schutz von Störstrahlungen für die Bürger erreichen. Damit hätte es für PLC-Anbieter nicht mehr möglich sein
können, PLC machbar werden zu lassen. Einen besonderen dankbaren Stellenwert bei der Bekämpfung kommt
insbesondere der " Initiative gegen PLC" von Martin Hengemühle aus Münster/Westfalen zu.
Mit dem weiteren Ausstieg von RWE ist jedoch die Angelegenheit von Powerline nicht ganz vom Tisch. Wie allerdings die
weiteren Rückzugsgefechte weiter laufen, unterliegt strengsten Verschwiegenheiten. Jedoch bleibt die Vermutung, dass
dieses Thema irgendwann wieder einmal für heisse Diskussionen sorgen wird, denn völlig in der Versenkung scheint
Powerline aus den Köpfen mancher Befürworter noch nicht verschwunden zu sein.
--------------------------------------------------------------------------------
25.05.2002 - Keine Überraschung bei der Tagung des DAKfCBNF
MÖNCHENGLADBACH (nim) - Von "keinen Überraschungen" berichteten mehrheitlich die Delegierten des DAKfCBNF bei
desses Frühjahrstagung am 25. Mai 2002 in Mönchengladbach. Eine Unterdeckung von ca. 10.400 DM weist die Kasse
des Bundesverbandes auf und Alfred Brandt (Bonn) wurde als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt. Dies sind die
herausragenden Ergebnisse der Tagung.
--------------------------------------------------------------------------------
Unter den etwa 50 teilgenommenen Personen befanden sich aus sechs Mitgliedsorganisationen insgesamt 24 Delegierte.
Die Verbandsleitung konnte Vertreter der Fachpresse und zahlreiche Zuschauer willkommen heissen.
Dass sich der DAKfCBNF mittels seiner Mitgliedsorganisationen mehr oder minder zu einem sogenannten
"Geselligkeitsverein" formiert, konnte aus den vereinzelten Berichten einiger Delegierte gewonnen werden. Während
ausschließlich die AFD berichten konnte, durch ihre Aktivität beim Ortsverband Hannover eine gedeihliche und kooperative
(Zusammen-) Arbeit an der Basis für die CB-Funker zu leisten, wurde von der
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0006
Mehrheit aller Delegierten von " nichts neues" in den Mitgliedsorganisationen berichtet. Gleichzeitig kritisierte die AFD aber,
dass die Zusendung der Protokolle von DAKfCBNF-Tagungen nicht unverzüglich erfolgen würden. Die zeitliche Verzögerung
einer Versendung müsse abgestellt werden. Von einen beabsichtigten Antrag der AFD an die Versammlung, hierzu die
Änderung der Satzung zu fordern, damit spätestens nach acht Wochen das Protokoll vorliegen muss, war allerdings nicht
mehr die Rede.
Klassische Kämpfernaturen im DAKfCBNF erkannte man durch die Delegiertenschaft des AK Thüringen. Dort plant man für
September 2003 ein internationales Funkertreffen unter dem bei der Firma Albrecht geklauten Slogan " CB-Funk verbindet".
Der vortragende Delegierte unterstrich die in seiner Vereinigung verbreitete Auffassung, nicht Handy oder Internet seien die
"Totengräber des CB-Funks", sondern mangelnde Aktivität der CB-Funker selbst. Ferner könne nicht angehen, dass die
Verbände weiter "zerredet" werden. Dies müsse ein Ende haben.
Beim AK Hessen hat sich dem abgegebenen Bericht zufolge eine Vorstandswahl ergeben, die eine neue Vorsitzende
hervor brachte. Katja Bickmeier löste den sich nicht mehr zur Wahl gestellten Edgar Oestreich nach einer zwölfjährigen
Amtszeit ab.
Auch "gleich null" Aktivitäten wurde von der ARGE Südwest berichtet. Es gäbe "nichts Neues" und die Zahl der
Mitgliedsvereine sei gleich geblieben.
Da es bei der F.I.G Südwest auch " nichts neues" zu berichten gab, erklärte sich dessen Vorsitzender, der auch
gleichzeitig Vorsitzender des Emmendinger CBFCB e.V. und Kassenprüfer des DAKfCBNF ist, bereit, die "Arbeitsgruppe
Funkhilfe" zu unterstützen. Wie allerdings eine solche Unterstützung aussehe, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.
Ausser Vorstandswahlen, die keine personellen Veränderungen nach sich zogen, konnte auch der Delegierte der ARGE
Nordrhein-Westfalen "nichts neues" berichten.
So war verständlich, dass zumindest der Vorsitzende des DAKfCBNF, Michael Lennarz, den Anwesenden Erfolge
aufzeigen wollte. Er berichtete über ein Gespräch mit der "Elbe-Weser-Runde" (EWR) vom Frühjahr 2002.
Gesprächsgrundlage war die Anpassung der für Funksignalsuchfahrten (Fuchsjagd) empfehlenden "Richtlinien". Nach
Aussage des Vorsitzenden der EWR, Heinz-Hermann Kück, gäbe es seit 1986 Funksignalsuchfahrten mit
Kilometerwertungen. Darüber hinaus würde man sich dort bemühen, eine "deutsche Meisterschaft" zu planen,
auszuschreiben und durchzuführen. Wann diese aber sein werde, könne noch nicht abgesehen werden. Für die
Übermittlung weiterer Neuigkeiten vom Vorstand sah man sich getäuscht.
DAKfCBNF-Vorsitzender Michael Lennarz musste hiernach sogar mitteilen, dass Anträge oder Dringlichkeitsanträge von
Mitgliedsorganisationen an die Tagung nicht eingegangen waren.
Im Anschluss behandelte die Versammlung den Kassenbericht der Kassiererin. Das Jahr 2001 musste mit einer
"Unterdeckung" von etwa 10.400 Mark nach Aussage der Kassenwartin abgeschlossen werden. Die Kassenprüfer hingegen
trugen vor, die Kasse sei "klar und übersichtlich" geführt, worauf die Delegierten neben der Kassiererin auch den Vorstand
einstimmig entlasteten.
Mit einer Enthaltung nahmen anschließend die Delegierten das Protokoll der letzten Mitgliedertagung in Dittrichshütte an.
Bevor man nun in die Wahlhandlung zur Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden eintrat, wurde vom Vorsitzenden Lennerz
der Versammlung mitgeteilt, dass der Vorstand die Aufnahme der "Interessengemeinschaft der Funkfreunde Sachsen"
(IGdFS) beschlossen habe. Wie bekannt, hatte sich die damalige ARGE Sachsen wegen zahlreicher Problematiken
aufgelöst und viele der damaligen Regionalfürsten beabsichtigten mit der Neugründung, auf einen angeblich wesentlichen
Mitsprache-Einfluß nicht verzichten zu wollen. Somit tritt die IGdFS die Nachfolge der ARGE Sachsen an.
Keine Überraschung im Ergebnis zeigte auch die Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des DAKfCBNF. Der bisherige
Amtsinhaber, Alfred Brandt (AFD), wurde mit 17 Stimmen im Amt bestätigt. Er nahm die Wahl an. Weshalb von 24
anwesenden Delegierten aber 25 abgegebene Stimmen gezählt worden sind, konnte bis Redaktionsschluß noch nicht
geklärt werden.
Nun erfolgte der Auftritt des heimlichen Vorsitzenden. Wie in Deutschland mehrfach vermutet, sei der ehemalige
Vorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende des DAKfCBNF " immer noch der grosse Macher im Hintergrund" und Lennarz
sein "nur seine Marionette". Diese Ansichten erhielten mit dem Vortrag des Ehrenvorsitzenden neue Nahrung. So konnte
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0007
Franz Ahne auch - statt Michael Lennarz - von der politischen Ebene berichten. Er teilte mit, dass es in Europa
Bestrebungen gäbe, eine einheitlich "europäisch harmonisierte Fernmeldeverwaltung" zu schaffen. Nach Aussagen Ahne`s
werde es in weiter Zukunft nicht mehr nationale Frequenzverwaltungen geben.
Im Vorfeld der Tagung versprach Ahne für diese Tagung unter anderem im Funkforum "eine Überraschung". Ob er allerdings
mit seiner Mitteilung, dass das Amtsblatt, in welchem die Nutzungsmöglichkeit vom SSB erlaubt wird, "gerade gedruckt"
werde, meinte, konnte nicht festgestellt werden. Jedenfalls ist schon seit längerer Zeit bekannt, dass sich die deutsche
Frequenzverwaltung nicht weiterhin unter Mithilfe des DAKfCBNF der Freigabe von SSB im Hoheitsgebiet von Deutschland
entziehen kann. Andere Staaten gestatten schon sein Jahren die Betriebsart AM/ SSB.
Um zumindest nach aussen hin eine gewisse "Harmonie" demonstrieren zu können, war die vom Beauftragten für die
Schweiz, Daniel Schuler, an Henning Gajek und Michael Lennarz überreichte "schweizerische Funkgenehmigung" eine
willkommene Schau. Schuler wies mit Bedauern darauf hin, die in der Schweiz gültigen Genehmigungen für das
900-MHz-Band würden auslaufen und es seien dringend Ersatzfrequenzen notwendig. Wie allerdings der DAKfCBNF hierauf
eventuellen Einfluss nehmen könne, war niemandem im Tagungssaal erklärlich.
Neu hingegen wurde die Möglichkeit einer "Allgemeinen Aussprache" begrüßt. Während immer wieder bundesweit kritisiert
wurde, als Gast einer solchen Veranstaltung nicht mitreden zu dürfen, hat sich der DAKfCBNF nunmehr doch eines
Gegenteiligen besonnen. Hans-Werner Hoppe (Lüdenscheid und Fördermitglied in der DFA) wies auf die Notwendigkeit
eines "barrierefreies Internets" hin. Damit sollten Sehbehinderten auch die Möglichkeit eingeräumgt werden können, sich
mit Informationen aus dem Internet versorgen zu können. Er gab hierzu detaillierte Wünsche preis, die auch machbar seien.
Als ein alter Freund und ehemaliger Delegierter des DAKfCBNF unterrichtete Alexander Eisele die Anwesenden von dem
am 20. und 21. Juli 2002 stattfindenden "CB-Radio aktic Day". Er erläuterte, dass es sich bei dieser Veranstaltung, welche
von ihm ihns Leben gerufen wurde, um einen "Contest nach dem Vorbild der Funkamateure " handelt. Dieser Wettbewerb
werde in Deutschalnd, Österreich, der Schweiz und Südtirol (Norditalien) durchgeführt und Funkaktivisten hätten die
Möglichkeit, mit CB-Funk, PMR und/oder LPD möglichst viele Funkverbindungen nachweislich herzustellen. Mit dieser
Aktion solle beabsichtigt sein, dem Rückgang des CB-Funks entgegen zu wirken. Eine löbliche Idee, die den Sinn und
Zweck mit Sicherheit umfassend erfüllt, witzelte man wohl nicht unberechtigt nach Bekanntgabe. Hauptsache scheine,
Eisele bringe sich "wieder gut ins Gespräch".
Viele Zuhörer waren sich darin einig, dass sich die Anwesenheit bei dieser Tagung "eigentlich nicht gelohnt" habe. Wichtige
Themeninhalte seien nicht auf der Tagesordnung gestanden und die versprochenen "Überraschungen hat es nicht
gegeben". Die mehrfachen Aufforderungen im Vorfeld von verschiedenen Tagungsteilnehmern, CB-Funker sollten die Tagung
besuchen, hätten sich bedauerlich als " Werbung" gezeigt, "nur um den Saal voll zu kriegen, damit nachher gesagt werden
kann, wie wichtig der DAKfCBNF sei und wie groß der Rückhalt und das Interesse bei den CB-Funkern ist".
So konnte nicht verwunderlich sein, dass aus den am Vormittag getagten Konferenzen der "Arbeitsgruppe Digitale
Datenübertragung" (AGDÜ) und "Arbeitsgruppe Funkhilfe" (AGFUHI) ausschließlich nur Ankündigungen zu vermelden
waren. Als "zukunftsträchtiges Betätigungsfeld" bezeichnete Edgar Oestreich die Angelegenheit " Funkhilfe". Mit dem
lediglichen Hinweis, beispielsweise Streckenabsicherungen könnten nicht mit dem Handy erbracht werden, wurde eine
Feststellung getroffen, die zunächst allen bekannt ist und auch dem CB-Funk aus seiner Krise nicht helfen wird. Welche
nutzbringenden Konsequenzen bestehen und die man angehen wolle und die in die Arbeit des DAKfCBNF einfliessen
werden, wurden nicht genannt. Konkretes wurde wie immer umgangen.
Gleiches auch bei der AGDÜ In Vertretung des verhinderten Sprechers dieser Kommission, Sylvio Poser, erklärte der
ehemalige Sprecher Dr. Andreas Koch, dass "der Datenfluss innerhalb der Datenfunkszene sehr wichtig" sei. Deshalb
seien verschiedene "e-Groups" als Diskussionsgruppen im Internet eingerichtet worden und damit solle eine Verbesserung
der internen Kommunikation erreicht sein. Man habe auch schon daran gedacht, eine eigene Homepage im Internet
anzubieten und die mit der "Hausseite" des DAKfCBNF
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0008
technisch verknüpfen zu wollen. Ausser wagen Ankündigungen über "Angedachtes" wurde auch hier nichts vermeldet.
Deswegen konnte auch die Überarbeitung der vom DAKfCBNF herausgebrachten "Datenfunkrichtlinien" noch nicht zum
erfolgreichen Abschluß gebracht werden. Weil die bisherigen Entwürfe entweder zu lang bzw. unübersichtlich gewesen
seien, habe man das Thema noch nicht abschliessen können, versuchte sich Koch in einer Entschuldigung für die
bisherigen schlechten Arbeitsergebnisse dieser Kommission.
Als eine bemerkenswerte Dreistigkeit empfanden einige Anwesende den Vorschlag von Henning Gajek, für Neulinge eine
CD herauszubringen mit dem Titel " Packet Radio für Dummis". Unverständnis empfanden einige, wie man mit
beleidigenden Titeln Neulingen den Einstieg in den Datenfunk erleichtern und wie man sie hiermit für ein neues
Betätigungsfeld begeistern könne.
Insider bewerteten die Frühjahrs-Tagung - mit Ausnahme der Wahl - als " völlig belangloses Verbandsgezwitscher". Von
einer sogenannten "Arbeitstagung" könne keinesfalls gesprochen werden, beurteilen einige Anwesende den Ablauf und den
Inhalt der Spräche. Der DAKfCBNF habe gezeigt, seine führende Rolle als "Vertreterverband" abzugeben. Gute Ansätze
hierfür hat er jedenfalls nach Meinung kritischer Beobachter bestens gezeigt.
--------------------------------------------------------------------------------
30.05.2002 - DAKfCBNF-Vorschlag konnte sich für Hobby-Anwendungen nicht
durchsetzen
BONN/ESCHENAU (StL) - Der DAKfCBNF hat sich mit seinem Vorschlag zur weiteren Nutzung des ehemaligen
"C-Mobilfunk-Netzes" wohl nicht durchsetzen können. Dies wurde nunmehr nach einer aktuellen Kommentierung durch den
Ehrenvorsitzenden im Internet seitens vieler CB-Funker anzunehmen sein.
--------------------------------------------------------------------------------
Nachdem ein von der RegTP vorgelegter Entwurf eines Teils des Frequenznutzungsplans zur Beratung ansteht, den
größten Teil des Frequenzspektrums aus dem " stillgelegten" C-Netz dem Betriebs- und Bündelfunk zuzuweisen, wird
teilweise stark angenommen, dass der eingereichte Vorschlag des DAKfCBNF nicht zum Zuge kommen wird. Wie bekannt
ist, hatte der DAKfCBNF der Frequenzbehörde vorgeschlagen, die Nutzung des C-Netzes künftig für Datenübertragung und
Telefonie einschließlich Umsetzer zu ermöglichen.
In seiner Komentierung vom 31. Mai jubilierte der DAKfCBNF-Ehrenvorsitzende, Franz Ahne, dass er vom Präsidenten der
RegTP mitgeteilt bekommen habe, die " Entwürfe der ersten beiden Frequenznutzungsteilpläne (440 bis 470 MHz und
156,8375 bis 174 MHZ) eingesehen werden können". Ob allerdings seine Vermutung wahr werden wird, "die rechtzeitig
eingebrachten Vorschläge des DAKfCBNF" kämen zur Nutzung, wird von vielen CB-Funkern angezweifelt. Die DFA
hingegen sah von einem eigenen Vorschlag ab, weil eine Nutzung nach deren Überzeugung für Hobbyzwecke zu teuer sei.
Ausserdem ist man sich bei der DFA einig darüber, dass mit Freigabe von "FreeNet", was aus Frequenzen des ehemaligen
B-Netzes gewonnen werden konnte, ein Einstieg in den UKW-Bereich schon durchgesetzt wurde. Es gelte nach Auskunft
des Bundesvorsitzenden der DFA, Harald Westermann, um den Ausbau des vorhandenen UKW-Bereichs und um
verbesserte technische Ausstattungen sowie Abbau bürokratischer Hemmnisse. Auf allen Hochzeiten wollte die DFA
letztendlich nicht tanzen, sondern sich ausgiebig darauf begrenzen, was machbar und realistisch ist. " Schließlich wollen
wir glaubhaft bleiben", sagte Westermann.
Das aus Hamburg agierende "Funkmagazin" jedoch (worauf sich Franz Ahne in seinem Kommentar hinsichtlich "genaueren
Angaben" bezog) berichtete am 30. Mai, der Entwurf sähe vor, "dass der größte Teil des ehemaligen
C-Netz-Frequenzbereichs dem Betriebs- bzw. Bündelfunk zugewiesen wird. Ausserdem sollen zwei Segmente von jeweils
900 kHz für Fernwirkzwecke und Telemetrie genutzt werden. Zwei kleine Teilbereiche von jeweils 100 kHz sind für
Datenfunk vorgesehen".
Bis zum 30 Juli 2002 können gegen den von der RegTP vorgelegten Entwurf Einwände erhoben werden. In der Bonner
Zentrale der Frequenzbehörde werden diese schriftlich vorzubringenden "Anregungen und Bedenken" jedermann zur
Einsicht ausgelegt und sind auch ab dem 31. Juli bei dem Internet-Angebot der RegTP circa 30 Tage öffentlich und abrufbar
gemacht.
Die Möglichkeit jedoch, Teilbereiche aus diesem UKW-Band zur Nutzung von Hobbyanwendungen zu
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0009
erreichen, wird allgemein als "mehr als schwierig" bewertet. Weil die Frequenzen zu kostbar geworden sind, können sie
nicht verschleudert werden, mussten sich CB-Vertreter schon in früheren Zeiten oftmals anhören. Und weil dem Funkhobby
schon UKW-Frequenzen zugewiesen worden sind, sind weitere Zuweisungen von Frequenzen in diesem Band für
Hobbyzwecke fast aussichtslos.
Kroteske Formen nimmt jedoch eine aktuelle "Lobhuddelei" auf Franz Ahne ein. In dieser von dessen Intimfreund Alexander
Eisele verfassten Kommentierung hagelt es von Unwahrheiten und selbsterdachten Märchen aus der Vergangenheit. Die
Gebrüder Grimm scheinen angesichts solcher " Geschichten" wahre Kleinkünstler gewesen zu sein. Ob eine solche
"Märchenstunde" im Angesicht zweckmässig eingesetzten Alkoholgenusses zustande kommt, war nicht in Erfahrung zu
bringen.
Wer aber die Realitäten aus der Vergangenheit als unbedeutender Schreiberling auf den Kopf stellen will, wer andere - trotz
gegenteiligem Wissen - mit falschen Federn schmückt und ausnahmslos in " hinterfotziger Manier" ausschließlich seine
Projekte als Maßstab allen Wissens der Öffentlichkeit zu präsentieren gedenkt, hat den letzten Beweis für seine
untauglichen Versuche geliefert und sich somit selbst als ernstzunehmender Kommentator disqualifiziert in die
schmollende Ecke gestellt.
Einfach nur blamabel zeigt sich einer der angeblich "führenden" Köpfe in CB-Deutschland. Ein Vereins- und
Regionalvorsitzender, Delegierter im DAKfCBNF und dessen Kassenprüfer fragt dummerweise im Internet nach, für welche
Begriffe das ehemalige C-Netz freigegeben werden soll. Witzig ist dabei, dass der als Delegierter im DAKfCBNF
Abstimmende scheinbar nicht weiß, zu was er seine Stimme abgibt.
Unter diesem Aspekt sind sich viele CB-Funker wiederum sicher, dass im DAKfCBNF die wenigsten Delegierten überhaupt
wissen, zu was ihre Stimme benötigt wird. Oftmals war deswegen bei den deutschen CB-Funker die Meinung vertreten, bei
den Delegierten handelt es sich vornehmlich um "Stimmvieh" und "Kopfnicker", damit Ehrenvorsitzenden die Möglichkeit
geboten werden kann, mit wichtigen und nochmehr unwichtigen Reisen eine gewisse Popularität der eigenen Persönlichkeit
in (bezahlte) Szene zu setzen.
Als "grausam" wird darüber hinaus weit verbreitet angesehen, wie sich ganz bestimmte und lediglich angeblich
"beauftragte" Verbandsvertreter anmassen, ohne erteiltes Wahlmandat die Geschicke eines CB-Verbandes in die Hand zu
nehmen und gegen den Willen der bundesdeutschen CB-Funker Regelungen anzustreben, die zudem nicht ausgereift sind.
--------------------------------------------------------------------------------
05.06.2002 - Bayrische Sysops veranstalten Treffen
LANGENBRUCK/MÜNCHEN (nim) - Petra Grewel, bayrische Delegierte für den AK Hessen im DAKfCBNF, will nun endlich
unter Beweis gestellt wissen, dass zumindest von einigen im DAKfCBNF verbliebenen Mitgliedsorganisationen Aktionen für
angestrebte Verbesserungen beim CB-Funk durchgeführt werden. Grewel ruft daher zu einem "bayrischen Sosop-Treffen"
ein.
--------------------------------------------------------------------------------
Hintergrund der Veranstaltung sind die stark zunehmenden Vorwürfe an die dem DAKfCBNF angeschlossenen
Organisationen. Wie es immer wieder verlautbart wird, würden diese Organisationen " ebenso schlafen wie der DAKfCBNF
selbst". Da wie behauptet der DAKfCBNF "von unten regiert" würde, soll das von der " Internet e-group PR-Bayern"
veranstaltete Sysoptreffen " an einem für hoffentlich alle leicht zu erreichenden Ort mitten in Bayern" stattfinden.
So ist für den Samstag, den 20. Juli 2002 ab 13 Uhr in das Sportheim nach Langenbruck (bei Ingolstadt) eingeladen. Eine
Tagesordnung besteht zur Zeit noch nicht. Die Veranstalter interessiert jedoch zu erfahren, was den "offiziellen Vertreter"
des Internetprojektes RegioNet DL bewog, gegen den DAKfCBNF und seine nicht nachvollziehbaren Machenschaften
öffentlich Stellung zu beziehen. Diesen Vertretern wird deshalb nun gestattet und "Gelegenheit gegeben", ihr aktuelles
DLNet-Konzept vorzustellen. Vermutlich braucht es immer wieder öffentliche Kritik, bis sich innerhalb des DAKfCBNF
etwas bewegen lässt.
Wie Petra Grewel am 5. Juni zudem mitteilte, wolle man sich anläßlich dieser Veranstaltung " über das derzeitige Routing
sowie eine eventuelle Verbesserung unterhalten".
Grossen Wert wird darauf gelegt, dass dieses Veranstaltung "kein Funkertreffen", sondern ein Sysoptreffen sein soll.
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0010
Teilnehmende Sysops werden dringend gebeten, (normale) User nur in begrenzter Anzahl als
Gäste mitzubringen. Teilnehmer und Gäste, die wegen einer weiten Entfernung übernachten möchten, haben in Zimmern
bis zu vier Betten ab einen Übernachtungspreis von ab 20 Euro pro Person im Gasthof Fröhlich (Langenbruck)
entsprechende Möglichkeiten.
Gemäß der Verlautbarung von Petra Grewel haben für dieses "bayrische Sysoptreffen 2002" bereits die Sysops der Boxen
@OBB DBO805; DBO812/ CNX812; DBX314,
@NDB DBO841/DNO841,
@SWB DBX507; DBX510,
@UFR DBX353
ihre Teilnahme "fest zugesagt". Die meisten Sysops wollen sogar mit ihren "Co." (Co-Sysops) anwesend sein, schreibt
Grewel.
Es wird um vorhergehende Anmeldung zur voraussichtlichen Planung des Platzbedarfs gebeten. Die könne über CB-PR bei
"DBY314@DBX314" oder im Internet unter der URL "http//www.dbo812.de/sysoptreffen2002" möglich gemacht werden.
*
II. FM - DAS FUNKMAGAZIN Hobbyfunk-News
11.05.02 TKG geändert - "Vorverfahren" gegen RegTP-Entscheidungen jetzt
möglich
Am 10. Mai 2002 ist im Bundesgesetzblatt das "Post- und telekommunikationsrechtliche Bereinigungsgesetz" veröffentlicht
worden. Dieses Gesetz enthält unter anderem Änderungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG), des Gesetzes über
die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG) und des Gesetzes über Funkanlagen und
Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG).
Hier die wichtigsten Änderungen dieser Gesetze, soweit sie den Hobbyfunk betreffen
Im TKG wurde die Vorschrift über Rechtsmittel neu gefaßt. Ab sofort ist es möglich, gegen Entscheidungen der RegTP das
Rechtsmittel des " Widerspruchs" einzulegen. Das bedeutet, dass die Behörde eine strittige Entscheidung im Rahmen
eines sogenannten "Vorverfahrens" noch einmal selbst überprüfen muss. Bisher war ein solches Vorverfahren im TKG
ausdrücklich ausgeschlossen gewesen; es mußte im Streitfall direkt Klage vor dem Verwaltungsgericht erhoben werden.
In das TKG und das EMVG-Gesetz wurden Vorschriften über die Erhebung von Kosten für das Vorverfahren eingefügt.
Im TKG und im EMV-Gesetz ist die Vorgabe entfallen, dass die Frequenznutzungsbeiträge und die EMV-Beiträge sind so
zu bemessen sind, dass "der mit den Amtshandlungen verbundene Personal- und Sachaufwand gedeckt ist".
Nachfolgend veröffentlichen wir auszugsweise den Wortlaut des " Post- und telekommunikationsrechtlichen
Bereinigungsgesetzes", soweit er den Hobbyfunk betrifft
Post- und telekommunikationsrechtliches Bereinigungsgesetz
vom 7. Mai 2002
[...]
Artikel 18
Änderung des Telekommunikationsgesetzes
Das Telekommunikationsgesetz vom 25. Juli 1996 (BGBl. I S. 1120), zuletzt geändert durch Artikel 42 des Gesetzes vom
10. November 2001 (BGBl. I S. 2992), wird wie folgt geändert
[...]
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0011
2. § 48 Abs. 3 wir wie folgt gefasst
"(3) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium
der Finanzen durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, den Kreis der Beitragspflichtigen,
die Beitragssätze und das Verfahren der Beitragserhebung festzusetzen. Die Anteile an den Gesamtkosten werden den
einzelnen, sich aus der Frequenzzuweisung ergebenden Nutzergruppen, denen Frequenzen zugeteilt sind, so weit wie
möglich aufwandsbezogen zugeordnet. Innerhalb der Nutzergruppen erfolgt die Aufteilung entsprechend der
Frequenznutzung."
[...]
4. In § 80 werden die Überschrift und die Absätze 1 und 2 wie folgt gefasst
"§ 80
Vorverfahren, Wirkung von Rechtsmitteln
(1) Für ein Vorverfahren werden Kosten (Gebühren und Auslagen) erhoben. Für die vollständige oder teilweise
Zurückweisung eines Widerspruchs wird eine Gebühr bis zur Höhe der für die angefochtene Amtshandlung festgesetzten
Gebühr erhoben. Dies gilt nicht, wenn der Widerspruch nur deshalb keinen Erfolg hat, weil die Verletzung einer Verfahrens-
oder Formvorschrift nach § 45 des Verwaltungsverfahrensgesetzes unbeachtlich ist. In den Fällen, in denen für die
angefochtene Amtshandlung der Regulierungsbehörde keine Gebühr anfällt, beträgt die Gebühr 0,1 vom Hundert des
Wertes der Streitfrage, mindestens jedoch 25 Euro. Wird ein Widerspruch nach Beginn seiner sachlichen Bearbeitung,
jedoch vor deren Beendigung zurückgenommen, beträgt die Gebühr höchstens 75 vom Hundert der Widerspruchsgebühr.
Über die Kosten entscheidet die Widerspruchsstelle nach billigem Ermessen. Die Entscheidung über die Kosten ist in den
Widerspruchsbescheid aufzunehmen. Ein Vorverfahren findet in den Fällen des § 73 Abs. 1 Satz 1 nicht statt.
(2) Rechtsmittel gegen Entscheidungen der Regulierungsbehörde haben keine aufschiebende Wirkung."
[...]
Artikel 22
Änderung des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten
Das Gesetz über die elektromagnetische Veträglichkeit von Geräten vom 18. September 1998 (BGBl. I S. 2882), zuletzt
geändert durch Artikel 50 des Gesetzes vom 10. November 2001 (BGBl. I S. 2992), wird wie folgt geändert
1. § 11 Abs. 1 Satz 2 wird aufgehoben.
2. § 11 Abs. 2 wird wie folgt gefasst
"(2) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium
der Finanzen durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, den Kreis der Beitragspflichtigen,
die Beitragssätze und das Verfahren der Beitragserhebung festzusetzen. Die Anteile an den Gesamtkosten werden den
einzelnen, sich aus der Frequenzzuweisung ergebenden Nutzergruppen, denen Frequenzen zugeteilt sind, so weit wie
möglich aufwandsbezogen zugeordnet. Innerhalb der Nutzergruppen erfolgt die Aufteilung entsprechend der
Frequenznutzung."
3. Nach § 11 wird folgender § 11a eingefügt
"§11a
Vorverfahren
Für ein Vorverfahren werden Kosten (Gebühren und Auslagen) erhoben. Für die vollständige oder teilweise Zurückweisung
eines Widerspruchs wird eine Gebühr bis zur Höhe der für die angefochtene Amtshandlung festgesetzten Gebühr erhoben.
Dies gilt nicht, wenn der Widerspruch nur deshalb keinen Erfolg hat, weil die Verletzung einer Verfahrens- oder
Formvorschrift nach § 45 des Verwaltungsverfahrensgesetzes unbeachtlich ist. In den Fällen, in denen für die angefochtene
Amtshandlung der Regulierungsbehörde keine Gebühr anfällt, beträgt die Gebühr 0,1 vom Hundert des Wertes der
Streitfrage, mindestens jedoch 25 Euro. Wird ein Widerspruch nach Beginn seiner sachlichen Bearbeitung, jedoch vor
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0012
deren Beendigung zurückgenommen, beträgt die Gebühr höchstens 75 vom Hundert der Widerspruchsgebühr. Über die
Kosten entscheidet die Widerspruchsstelle nach billigem Ermessen. Die Entscheidung über die Kosten ist in den
Widerspruchsbescheid aufzunehmen."
Artikel 23
Änderung des Gesetzes über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen
Das Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen vom 31. Januar 2001 (BGBl. I S. 170) wird wie
folgt geändert
[...]
2. In § 17 Abs. 2 werden die Wörter "hunderttausend Deutsche Mark" durch die Wörter "fünzigtausend Euro" und die
Wörter "zwanzig Deutsche Mark" durch die Wörter " zehntausend Euro" ersetzt.
Das Gesetz ist am 11. Mai 2002 in Kraft getreten, der Artikel 22 ist rückwirkend zum 1. Januar 1999 (!) in Kraft gesetzt
worden.
- wolf -
© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de
Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen,
CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.
--------------------------------------------------------------------------------
16.05.02 Bald AUS für eigenständiges Amateurfunkgesetz?
Das Amateurfunkgesetz wird in Zukunft möglicherweise als eigenständiges Gesetz abgeschafft und in einem europäisch
harmonisierten Telekommunikationsgesetz aufgehen. Dies hat der Bundestagsabgeordnete Eike Hovermann auf einer
AFu-Informationsveranstaltung am 10. Mai in Werl angedeutet. Eike Hovermann ist Mitglied des Beirates der
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP).
Die Europäische Union plant, die Regulierung der Telekommunikation und die Frequenzordnung künftig in Form einer
EU-Richtlinie festzulegen. Solche Richtlinien müssen in den einzelnen EU-Mitgliedsländern in nationales Recht umgesetzt
werden. Für nationale Sonderregelungen wie ein eigenständiges Amateurfunkgesetz bliebe dann kein Raum mehr.
Beispiele für bereits vollzogene Umsetzungen von EU-Richtlinien in deutsches Recht sind das EMV-Gesetz und das
Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG).
- wolf -
© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de
Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen,
CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.
--------------------------------------------------------------------------------
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0013
26.05.02 DAKfCBNF-Tagung in Mönchengladbach - die wichtigsten Ergebnisse
Am 25. Mai 2002 fand in Mönchengladbach eine Arbeitstagung und Mitgliederversammlung des Deutschen Arbeitskreises
für CB- und Notfunk e.V. (DAKfCBNF) statt.
An der Veranstaltung nahmen 24 Delegierte von sechs Mitgliedsvereinigungen sowie zahlreiche Gäste und Vertreter der
Fachpresse teil. Insgesamt waren ca. 50 Personen anwesend.
Die AFD berichtete, dass ihr Ortsverband Hannover zusammen mit dem Funkclub Leinetal (DFA) eine gut besuchte
Diskussionveranstaltung durchgeführt habe. Diese Zusammenarbeit auf lokaler Ebene soll weiter ausgebaut werden. Die
AFD bemängelte, dass Protokolle von DAKfCBNF-Tagungen nicht unverzüglich, sondern mit großer zeitlicher Verzögerung
an die Mitglieder versandt werden.
Der AK Thüringen gab bekannt, dass für September 2003 ein internationales Funkertreffen unter dem Motto "CB-Funk
verbindet" geplant ist. Der AK Thüringen vertritt die Auffassung, dass nicht Handy und Internet die "Totengräber des
CB-Funks" seien, sondern die Inaktivität der CB-Funker. Das "Zerreden der Verbände" müsse ein Ende haben.
Edgar Oestreich wies darauf hin, dass der AK Hessen einen neuen Vorstand gewählt hat. Der alte Vorstand hatte sich
nach zwölf Jahren "Dienstzeit" nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Neue Vorsitzende des AK Hessen ist Katja Bickmeier.
Bei der ARGE CB-Funk Südwest gibt es nichts Neues. Die Zahl der Mitgliedsverbände ist gleich geblieben, die Aktivitäten
seien jedoch " gleich null".
Die FIG Südwest gibt es ebenfalls keine Veränderungen. Der Vorsitzende des Mitgliedsvereins CBFCB erklärt sich bereit,
die "Arbeitsgruppe Funkhilfe" zu unterstützen.
Auch bei der ARGE Nordrhein-Westfalen gibt es nichts Neues. Dort haben Vorstandswahlen stattgefunden. Personelle
Veränderungen hat es dadurch jedoch nicht gegeben.
Der Vorsitzende des DAKfCBNF, Michael Lennarz, berichtete über Gespräche mit der "Elbe-Weser-Runde" im November
vergangenen Jahres. Dabei ging es um eine Anpassung der "Richtlinien für Funksignalsuche" an die sog.
"Kilometerwertung". Der Vorsitzende der "Elbe-Weser-Runde", Heinz-Hermann Kück, erklärte dazu, dass 22 Vereinigungen
in seiner Region schon seit 1986 Funksignalsuchen mit Kilometerwertung durchführen. Man wolle sich bemühen, eine
deutsche Meisterschaft auszuschreiben.
Michael Lennarz wies in einem Rückblick auf das "Sachprogramm 2000" des DAKfCBNF aus dem Jahre 1993 hin. Einige
der dort niedergeschriebenen Forderungen seien inzwischen verwirklicht worden. Dazu zählen zum Beispiel bessere
technische Gerätenormen, die Verlagerung von "Babysittern" auf andere Frequenzen, niedrigere Frequenznutzungsbeiträge
und die Festschreibung von Sonderkanälen. Andere Forderungen hätten hingegen nicht realisiert werden können, zum
Beispiel Funkgeräte mit Chipkarte und eine Verwaltung ("Nutzungs-Übergabe") der CB-Frequenzen durch den DAKfCBNF.
Zum Thema "neue Frequenzen" erklärte Lennarz, dass der DAKfCBNF als einzige CB-Funk-Vereinigung einen Vorschlag
für eine Nutzung der ehemaligen C-Netz-Frequenzen für eine Jedermannfunk-Anwendung gemacht habe. Dazu werden
demnächst die betroffenen Kreise von der Behörde gehört.
Anträge oder Dringlichkeitsanträge von Mitgliedsvereinigungen lagen nicht vor.
Der Kassenbericht für das Jahr 2001 weist Einnahmen in Höhe von ca. 7200 DM und Ausgaben von rd. 17600 DM auf,
dadurch ergibt sich eine Unterdeckung von ca. 10400 DM. Ende 2001 betrug der Kassenbestand rd. 14600 DM. Der
Kassenprüfer bescheinigte der Kassiererin eine übersichtliche und klare Kassenführung. Daraufhin wurden Kassiererin und
Vorstand von den Delegierten einstimmig entlastet.
Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung in Dittrichshütte wurde mit 23 Ja-Stimmen und einer Enthaltung
angenommen.
Der Vorstand gab den Beschluss bekannt, die " Interessengemeinschaft der Funkfreunde Sachsen" (IGDFS) auf Antrag in
den DAKfCBNF aufzunehmen. Damit waren auch die IGDFS-Delegierten stimmberechtigt. Die IGDFS vertritt drei
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0014
Regierungsbezirke.
Bei der anstehenden Wahl des zweiten Vorsitzenden stellte sich der bisherige Amtsinhaber Alfred Brandt zur Wiederwahl.
Außerdem wurden von den Delegierten auch Hermann Oechsner und Andreas Zeising als Kandidaten vorgeschlagen. Beide
lehnten jedoch eine Kandidatur ab. Die Wahl wurde auf Antrag in geheimer Form durchgeführt. Alfred Brandt wurde mit 17
von 25 abgegebenen Stimmen wiedergewählt.
Zur Lage des CB-Funks in Europa teilte Franz Ahne mit, dass es Bestrebungen gibt, eine europäisch harmonisierte
Fernmeldeverwaltung zu schaffen. Nationale Fernmeldeverwaltungen werde es also in ferner Zukunft nicht mehr geben. Zum
Sachstand der Freigabe von SSB im CB-Funk erklärte Ahne, dass das Amtsblatt, in dem die SSB-Freigabe bekannt
gegeben wird, "zur Zeit gedruckt" werde.
Der Schweiz-Beauftragte des DAKfCBNF, Daniel Schuler, überreichte Michael Lennarz und Henning Gajek je eine
Schweizer CB-Funk-Bewilligung (Genehmigung). Er wies darauf hin, dass in der Schweiz die 900-MHz-Genehmigungen
auslaufen und dass dringend Ersatzfrequenzen erforderlich sind.
Im Rahmen der anschließenden "Allgemeinen Aussprache" erhielt Hans-Werner Hoppe als Gast Gelegenheit, auf die
Notwendigkeit eines "barrierefreien Internets" hinzuweisen. Zahlreiche Internetseiten, auch im CB-Funk-Bereich, seien so
gestaltet, dass sie von Blinden mittels Braille-Zeile oder Sprachausgabe nicht "gelesen" werden können. Insbesondere
solche Seiten, die Frames und zahlreiche graphische Elemente enthalten, können meist nicht blindengerecht umgesetzt
werden. Eine gute Möglichkeit, die "Barrierefreiheit" einer Internetseite zu prüfen, bietet zum Beispiel der textbasierte
DOS-Browser "Lynx". Dieser Browser stellt die Internet-Seiten so dar, wie sie von Blinden-Lesegeräten erfasst werden.
(Weitere Informationen dazu unter www.mein-dortmund.de/browser-lynx.html ).
Alexander Eisele wies auf den von ihm in Leben gerufenen "CB-radio aktivity day" hin, der am 20. und 21. Juli 2002
stattfinden soll. Es handelt sich dabei um einen Contest nach dem Vorbild der Funkamateure. CB-Funker aus Deutschland,
Österreich, der Schweiz und Südtirol sollen versuchen, möglichst viele Funkverbindungen mittels CB-Funk, PMR und LPD
herzustellen. Diese Verbindungen werden nach einem Punktesystem abgerechnet. Mit dieser Veranstaltung soll dem
deutlichen Rückgang der CB-Funk-Aktivitäten entgegengewirkt werden. Weitere Informationen dazu sind ab Mitte Juni auf
der Homepage von rpa-Radio unter www.rpa-radio.de zu finden.
Am Vormittag tagten am selben Ort die Arbeitsgruppen "Funkhilfe" (AGFUHI) und "digitale Datenübertragung" (AGDÜ).
In Sachen "Funkhilfe" erklärte Edgar Oestreich, dass dieser Bereich ein zukunftsträchtiges Betätigungsgebiet für den
CB-Funk darstelle. Dienstleistungen wie zum Beispiel Streckensicherungen könnten nicht mit dem GMS-Handy erbracht
werden. Hier habe der CB-Funk klare Vorteile. Alexander Eisele von rpa-Radio erklärte sich bereit, zu diesem Themenkreis
eine Sondersendung zu produzieren. Damit soll dieses Thema der Öffentlichkeit näher gebracht werden.
Beim Treffen der AGDÜ wies Andreas Koch (in Vertretung des verhinderten Sylvio Poser) darauf hin, dass der
Meinungsfluss innerhalb der Datenfunk-Szene sehr wichtig sei. Zur Verbesserung der internen Kommunikation wurden
verschiedene " E-Groups" (Internet-Diskussionsgruppen) eingerichtet. Angedacht wurde eine eigene Homepage, die mit der
Site des DAKfCBNF verlinkt werden soll. Die Überarbeitung der DAKfCBNF-Datenfunkrichtlinien ist noch nicht
abgeschlossen. Bisherige Entwürfe waren zu lang und unübersichtlich. Es soll versucht werden, die Richtlinien noch
knapper und allgemeinverständlicher zu formulieren. Henning Gajek regte an, eine CD mit dem Titel "Packet Radio für
Dummies" herauszubringen. Damit soll Neulingen der Einstieg in den Datenfunk erleichtert werden.
Die nächste Mitgliederversammlung des DAKfCBNF findet anläßlich des 20-jährigen Bestehens des Verbandes am 23.
November 2002 im Ostseebad Kühlungsborn statt.
- wolf -
© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de
Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen,
CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.
--------------------------------------------------------------------------------
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0015
28.05.02 SSB im CB-Funk befristet freigegeben
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat am 28. Mai 2002 die Modulationsart SSB (Single
Side Band) im CB-Funk befristet freigegeben. Dies geht aus einer Veröffentlichung im RegTP-Amtsblatt 10/2002 hervor.
Für die SSB-Nutzung ist eine Einzelfrequenzzuteilung (Genehmigung) erforderlich, die von der örtlich zuständigen
RegTP-Außenstelle erteilt wird. Die Nutzung von SSB ist vorerst bis zum 31. März 2004 befristet.
SSB-Betrieb ist nur auf den Kanälen 4 bis 15 erlaubt. Die höchstzulässige Ausgangsleistung beträgt vier Watt (PEP). Es
dürfen nur Geräte benutzt werden, die der Euro-Norm 300 433 entsprechen und mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet
sind. Digitale Datenübertragung ist nicht gestattet. (Diese Daten entsprechen den Eckwerten, die das FUNKMAGAZIN
bereits im März veröffentlicht hatte ;-)
Nachfolgend der volle Wortlaut der Amtsblatt-Veröffentlichung
Mitteilung 268/ 2002
CB-Funk;
Befristete Erprobungszuteilung für die Modulationsart AM-SSB im CB-Funk
Änderung der Zuteilungsbestimmungen für CB-Funk, VornöFa Unterabschnitt 2.5
a) In die auf Anfrage von den Außenstellen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zu
erstellenden Einzelfrequenzzuteilungen für den CB-Funk werden befristet bis zum 31. 3.2004 Frequenznutzungen durch
CB-Funkgeräte mit der Modulationsart AM/SSB einbezogen.
Die Einzelzuteilung gilt für die Frequenznutzung durch Geräte, die in Übereinstimmung der Europäischen Norm ETSI EN
300433 aufgrund einer Konformitätserklärung mit einer CE-Kennzeichnung versehen sind.
b) Für Frequenznutzungen durch die o.a. Geräte ist folgender Frequenzbereich zuzuteilen
Kanalnummer Betriebsfrequenz (kHz)
4 27005
5 27015
6 27025
7 27035
8 27055
9 27065
10 27075
11 27085
12 27105
13 27115
14 27125
15 27135
I Betriebliche Bedingungen
a) Die Erprobungszuteilung ist bis zum 31.4.2004 befristet. Ein Anspruch auf Verlängerung oder als Dauerzuteilung kann
nicht abgeleitet werden. Im Störungsfall kann die RegTP die Zuteilung im Einzelfall oder allgemein widerrufen.
b) Betriebliche Probleme, die aus den gemischten Betriebsarten von Amplitudenmodulation (AM), Frequenzmodulation (FM)
und der Einseitenbandmodulation (USB oder LSB) enstehen, werden nicht als Störung im Sinne des EMVG gewertet und
bearbeitet.
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0016
c) Die Vertreter der Hersteller, CB-Funkverbände und Vereine werden gebeten, bis zum 30.11. 2003 einen Erfahrungsbericht
an die RegTP Referat 227 zu senden.
II Technische Bedingungen
a) Die Sendeleistung darf 4 Watt PEP gemäß der ETSI EN 300433 nicht überschreiten.
b) Es dürfen nur Zusatzeinrichtungen (z .B. Mikrofone, Feldstärkeanzeiger, Selektivrufgeber/-auswerter) angeschaltet
werden, die in der Konformitätserklärung des Herstellers aufgeführt sind.
c) Die Frequenznutzungen durch digitale Modulationsarten (RTTY, AMTOR, PACTOR, PSK31, MT63 oder vergleichbare
Techniken) sind nicht gestattet.
III Nebenbestimmungen
Des weiteren gelten die Nebenbestimmungen für das Betreiben von CB-Funkanlagen.
Anträge sind zu richten an die zuständigen Außenstellen der RegTP (Anlage).
227-3
Die CB-Funk-Anbieter Albrecht, Stabo (President) und Team haben bereits angekündigt, dass sie kurzfristig SSB-Geräte
auf den Markt bringen werden. Es handelt sich dabei um Geräte, die gemäß der Euro-Norm EN 300 433 auf allen 40
Kanälen sendefähig sind. In Deutschland dürfen sie jedoch in den Modulationsarten AM und SSB sendeseitig nur auf den
Kanälen 4 bis 15 betrieben werden. Spezielle Geräte für den deutschen Markt mit eingeschränktem AM/SSB-Bereich wird
es nicht geben.
- wolf -
© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de
Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen,
CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.
--------------------------------------------------------------------------------
29.05.02 RegTP-Entwurf Kein Hobbyfunk auf Ex-C-Netz-Frequenzen
Die freigewordenen C-Netz-Frequenzen werden voraussichtlich nicht mit einer Hobbyfunk-Anwendung belegt. Dies geht aus
dem Entwurf eines Frequenznutzungsteilplanes hervor, den die RegTP jetzt veröffentlicht hat.
Der Entwurf sieht vor, dass der größte Teil des ehemaligen C-Netz-Frequenzbereichs dem Betriebs- bzw. Bündelfunk
zugewiesen wird. Außerdem sollen zwei Segmente von jeweils 900 kHz für Fernwirkzwecke und Telemetrie genutzt
werden. Zwei kleine Teilbereiche von jeweils 100 kHz sind für Datenfunk vorgesehen.
Anregungen und Bedenken gegen den Entwurf des Frequenznutzungsteilplans können bis zum 30. Juli 2002 schriftlich bei
der RegTP eingereicht werden. Diese Anregungen und Bedenken werden dann ab 31. Juli 2002 einen Monat lang im
Internet veröffentlicht und bei der RegTP in Bonn zur Einsicht ausgelegt.
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0017
Der Deutsche Arbeitskreis für CB- und Notfunk (DAKfCBNF) hatte der RegTP nach eigenen Angaben einen Vorschlag
unterbreitet, der eine Nutzung der Ex-C-Netz-Frequenzen für "Fonie, Datenübertragung und Umsetzer" vorsah. Die
Deutsche Funk-Allianz (DFA) hatte eine Nutzung dieser Frequenzen für einen Hobbyfunk aus Kostengründen abgelehnt.
- wolf -
© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de
Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen,
CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.
--------------------------------------------------------------------------------
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0018
Die Locatorkarte des Märkischen Kreises und die
Packet-Radio-Stationen des CB-PR-MK
Rufzeichen
Locator
Ort
Sysop
Name
QRG
CB-PR-MK-Mitglied
ja
Nein
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
LE0NOD
JO31TI
Iserlohn-Letmathe
LE0ME
Markus
25
X
T0NOD
JO31TH
Altena-Drehscheid
T0TO
Thorsten
25
X
DNO656
JO31TG
Lüdenscheid-Nord
DQB656
Hans-Werner
25
X
DNO423
JO31TF
Lüdenscheid-Stüttinghsn.
DQB423
Bernd
25/77
X
Eine Sonderstellung nimmt die T0NOD ein Der Sysop ist zwar nicht Mitglied im CB-PR-MK, allerdings ist die Node unter DQB423/Bernds
Mitverwaltung.
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0019
Quellenangaben zu den Nachrichtenmeldungen
Seite 2
"CB-PR- MK" ist gegründet"
http//www.dqb656.de/cb-MK.htm#gegründet
Seite 3
"Mit guter Arbeit in Lüdenscheid öffentliches Interesse hergestellt" http://www.cb- radio.de
Seite 4- 8
div. Berichte
http//www.cb-radio.de
Seite 9- 14
div. Berichte
http//www.funkmagazin.de
Impressum
Info-Brief 1/ 2002, Stand 07.06.2002
Der Infobrief wird herausgegeben vom CB- und Packetradiostammtisch "Märkischer Kreis".
Vorsitzender Veith Pandikow: cb-pr-mk@dqb656.de
Stellvertretender Vorsitzender Hans-Werner Hoppe: cb-pr-mk@dqb656.de
Redaktion/ V.i.S.d.P. Hans-Werner Hoppe: cb-pr-mk@dqb656.de
Erscheinungsweise Unregelmäßig, nach Bedarf.
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details
pg_0020
Das "allerletzte"
Rätselbild Junge Frau oder alte Frau?
(In der PDF-Ausgabe fehlt, aus technischen Gründen, das Rätselbild)
Easy PDF Copyright © 1998,2003 Visage Software
This document was created with FREE version of Easy PDF.Please visit
http://www.visagesoft.com
for more details